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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
272
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»72 Rom Rayserl. Mas, md der» h-hett Attliktm

Reutern und FußvSlckern,auf das stacke Feld/,weben demnach, her«niedwund diese blieben gleichfalls auf der andern Seiten worüber dieTürken/mit ihren Vusqueken denen Venetianern den Fortgang weh-ren wollen,Kiese abc» antworten ihnen allezeit mit einer starckenM«-squeten Salve, daß/ausser vielen vcrwundken drepffigTürcken undsechs Christen auf dem Platz blieben. Der Ritter Menago hielt esnicht für füglich mit dem Feind sich weiter emzulaffmffondern machte/daß sich selbige Squadronen zurück gezogen/zu der Seite des Wegs,welcher nach Zarnata führt, woselbst auch die übrigeTrouppsn hielten,und ihr Lager fchlems bey einem Hügel gemacht Karten/welcher vondem höchsten Berg herfürgieng/und sich bis an besagte Straffen er-streckte : in dieser selten, und vor denen barbarischen Anlauffsn gesicher-ten Gegend/blieb er stehen-die Ordres des General-Capitainszu er-warten/indcm auch die Türken sich wieder nach ihrem Lager begaben.

Bei) solcher Beschaffenheit der Sachen, kam der General, BaronHannibal von Degsnftid, daselbst an - welcher wieder nach Venedig, , . wollte/weil,seinem Vorgeben nach/die Dienstleistung nunmehrzuruckwinckte / den der Gen Capitain mit Briefen anreitzte/dieses schtverezu cliriZlren in welchem er feine stattliche von GOtt verliehene«r-dia 'Naben noch mehrers bekannt/uad seinen eigenen Namen mit wahremRuhm schmücken könte. Er/der sich mit der gsnerai OireLiond«Waffen vergnügte, und,seine edle Natur und Großmüthigkeit zu ent-decken/begierig war/nahm dieseGclegenheit gar willig an,und verfügtesich-u dem Gen. Capitain/der ihn mit aller Gunst und Ehrerbietungamnabm und mit einem langen und wichtigen Gespräch, vsn derArtund Weise in dieser Sachzu verfahren, unterhielte,Seine reiste Klug-heit bcsestigts ihn mit vielen Anstalten und geheimen Unterweisungen,und ließ hernach das gute Vertrauen, eines gewünschten Ausgang-,auf dessen geprüsterTapffsrkeit und klugen Anführung ruhen.

Gedachter Gen.Degenfcld begab sich ans Land,und ward vonder gantzen Armee mit emem allgemeinen Zuruff bewillkommt; unddiese hinwiedei um von Ihm, nachdem er sie beschauet, und in solchemvollkommenen Stand befunden, gerühmek / insonderheit lobte er denRitter WcsnaZa und dessen kluge Verwaltung.

Den 12,September beschloß er das Lager zu ändern,ließ selbi-ges m-i rchiren, und disseits des grossen Regendachs stellen; damit auchaller Unordnung undZerrüttung vorgekommcn würde/verbot dieserGeneral, daß sich keiner unkei stehen sollte, weder allein, noch aufPar-thepen,den Feind anszufordern, ohne seine gegebne Ordre, und sag-te ausdrücklich, daß man denen Ubertrettem, in dergleichen M,

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