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Aerdas/sich keines Entsatzes zu geirösten hatte/auch durch die vielfäl-tige Uberlauffer sehr geschwachet war) vermittels fürgehabter Bom-bardirung/ innerhalb, «. Tagen/ derselben sich zu bcmeistern/ sich schein-bare Hoffnung gemacht hatte.
Wiewol nun einige unüberwindliche Hindernüssen dieser Ve-DikKajs«,,stung für dißmal k'uffc gemacht / trauete doch der Erlauische Baffa üHennicht/die schwere Stuck/in diesem/seinem Beduncken nach/noch nicht b un-adiegenugsam sichern Ort/za erhalten/wolle derowegen das grösie Ge, MPschütz von dannen nach Ofen in Gewahrsam bringen/ jedoch mit so un- »0»
-glücklichem Fortgang / daß dieselbige von den Kayscrlichen ertappet/erobert/ und die Convoy gantzlich nidergehauen wurde.
Dieweilen aber unterdessen das Gerüchtgieng/eswürde derFürstaus Siebenbürgen / von dem hiedevor geschehenen Versprechen / inKrafft welches derselbe 8coo. Mann / von d.r Kayserlichcn Armee/durch nächst-hoffenden Winter zu verpflegen/sich anerdottcn/ sich ab-wenden/und allerdings weichen/ ja so gar aufdcs Feindes Seiten-zu SieKg,^.Hinterlassung dieser R-eparncions-Unkosten und Anlag/ sich völlig »-«ch?werffen wollen; ruckte gleich darauf der General Caraffa mit 9000. O-mmerMann / therls Teukscher/ theilsHungarifcker Soldatesca in selbigesFürstenthinn/ und richtete daselbst durch Gewalt die Emquartirungein/ ließ auch anbep besagtem Fürsten anbcuten/daß er Jbrer Kayser-liche,r Majestät/ einen jährlichen Tribut von 40000. fl. entrichten/ undbrevi manu pro caula communi der Christenheit sich erklären solle;widrigen falls man/nach Ettorde>.ung der Sachen Beschaffenheit/ ihndurch zulängliche Mittel/dahin zu zwingen/sich genugsam gewaffnekw-sske.
Dis käneburgische Amiiiar Trouppen hingegen/giengcn/mit Jh-Ao;«g «x»
ro Kayserlichen Majestät aklcrgnädigsten Erlanbnüß / meistenrheils Besch«»,nacher Haus/ mit sich nehmendc/nichr allein einen unstei blichenRuhm ckzing rerihres Wolverhalkens wegen/sondern auch ansehnliche Geschencke und^om--«,Belohnungen/welche sie-ihrer erwiesenen Tapfferkeit balbcn/ von der "Kayserlichcn Frcygebiakeit enipfangen / indem denen hohen Officie-rern/ insonderheit güldene Ketten und Gnaden Pfenninge / den ge-ringem und Gemeinen aber/ andere reiche Präsenten/ aus der Postüberschickt wurden/ damit sie sich bep künfftiger Campagne desto lieberund ehender einßnden möchten. Vor andern wurde vor den HerenGeneral , Lieutenant Chauvet/ das Kayserüche Bildnüß-mikEdelge-steiü befet-t / vor den General Wackttmetster D'.'mont.' «in kostbarerDiamant, Ring überliefert; Ihrs Durchleucht / dem Herrn Hertzogvon ^ell aber / übslsandte man einen gleichfalls mit Edelgesteinen" reich-