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tm durch dis Stadt laufft ein Bä6,!ein / so sich innerhalb derselben/alsovaiöm zweenTheil rheilet/midbeedcKirckm/zusamt derScbutumgibt. DieWeine so daherum wachsen/führen viel Kalks bey siö)/dahero solche das Zipperlein verursachen; Und weil der CaschauerWein sehr schlecht und sauer / pflegen die Ungarn in ihrer Sprach zusagen: VinuL^L Lzliuu sZLbLrk^LLeu'^LriM, das ist: CaschauerWein/istgantznicht werth/daß er gebauetwerd- So hat es daselb«sien kein geschmackes Bier: Ist auch kein pestilenzischer und ungesun-derer Lu fft in ganz Ungarn / als dieser Orten: daher wenig Frembde/ja auch Ungarn / so anderswo erzogen / allda gesund bleiben können.Theils vermeinen / es habe Caschau von dem Römischen Caffio denNamen. Hat zwev Thor/deren allweg eines eine Wochen/und dasandere die andere offen gehalten/und mit Teutschen und UngarischenKnechten bewachet wird/wann solche Stadt in ihres Königs Händenist. Obgedachtes Bächlein/so aus dem Wein-Gebürg komt/ laufftbepm obem Thor in die Stadt / und weil es also in zwepen Bächleindie Lange der Stadt ausflcust/so gehen ?4-B> ücklein darüber. DieKirchen Gebräuche werden fast auf Bergstätcisch gehalten. Der Rathist von Teutschen besetzt / und vorhin der Augspurgischen Confessio»zugethan gewesen; doch können auch die daselbst wohnende Ungarn inden äuffern Rath ausgenommen werden. Man redet neben der Teut-schen und Ungarischen/auch die Pollnische Sprach allda / und ist dermeiste Handel mir dem Wein/ so in Polen geführet wird. Obge-meldterF-Id-Obrister/so die Ungar» kyral kepe nennen / hat überalle Schlösser/ Vestungen/ Grenzen und Castell / darinnen Kayserli-- ches Kriegs- Volk ligk/so wol auch den Graf-oder Spanschafften/ undallen Herren insgemein / in Feindes Noch zu gebieten. Sintemalbis auf L. Meii von dannen/ alles dem Türken geduldet. Nicht weitvon Caschau fällt der Fluß Tarcia/ so aus halben Weg / zwischen Ca-schau und Eperies rinnet / und aus dem Carpalischen Gebürg endspringet/in den obgedachten/bey Caschau / ausser der Stadt fürüber/laufenden Fluß. Ligt sonsten au einerschr lustigen und anmuthige»Gegend.
Allhier nun / war aus Furcht der ankommenden Kayserlichen Casch«»Trouppen zwischen derBurgerschaffl und der Töckelischen Besatzungein grosser Tumult entstanden/ welchen zu stillen/der Töckelp/ (demdie Ubergab der Stadt Eperies/ gar seizame Grillen erweckte) sich ei-lend aufgemacht/ und durch seine Gegenwart es dahin vermittelt/daßman beederseits ihme die vorige Treu auf ein neues durch geschwornenEyd bestattiget/ und denselben sich bester maffeo/ im Fall man sie an-
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