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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
176
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»76 R« 5 m. Käysirl. Ma s, und dib- ho henAlllirte n

also in dieStadt zu kommen: Woraufdcr Hr-Gen.seinen Adjutantenmir diesem Befehl an seine Hochsürstl-Durchj abgejchickt/ und bedeu-ten lassen / daß selbe denen Teutscben zu Gemüth führen möchten / daßman sie dem Kaiser das Thor würden aufmachen/man allen und jeden/sie mögen ausgerissen oder gefangen worden seyn / nicht allein völligenGeneral-Perdon geben/ sonder» auch darneben einen Monat-Soldreichen werde; Zumalenihnen frey stehen solle/ hernach unter ein Regi-ment bey der Armee zu gehen/wo sie wollen Welchem Seine Hoch«Fürstliche Durch!, alsobald nachkommen/und durch deroAuditor obbe-sagten Teutschen Muffen und zusprechen lassen ; Wie sie dann auchals ein sehr beredter und leutseliger Herr in eigener hohenPerson/nebenandern hohen Officirern -ihnen zugsredet/und zwar mit solcher Wür-kung / daß die Deutschen / welche sich neben den Tolpatschen bey demobcrn Thor würklichzusammm rottirten/ die Stück um / und gegender Stadt gekehret/ um selbige / im Fall die Bu rger zum gütlichen Sie-»affm die cprdsich «sicht bequemen wolten/ gegen selbige zu gebrauchen / die ge-Kayseri. in sangcne Deutsche Via iE-, und eigenthätig los gelassen/das kleine ei-b'e Sk/i»t / strne Thürlein/ von innen (unangeschen cheilö gantz widerspenstig sichabo die erzeigten) durch Abschlagung der Schlöffer/mir Gewalt eröffnet / unds,adt ero> also JhrexDurchl.dmEinganggeniacht; Woraufselbige neben ihrembert «erde Obrist Lieutenant Franz Lhrisioffen vo« Montanes, / Grafen vonSchluß der Her«/ Gras von Linivil / wie auch beeder Strasoldischen Hauptleute/Capttuln- gis Roß-und Potzheimer/ und Hauptmann Tullian vom Mürtem-' belgische» Regiment / nicht ermangelt / bey dem Thor alsobald Pvjio

-zu faffen/und die ihrige anrueken zu iaffen/nicht weniger hin und wiederalle Posten sieissig zu besetzen.

Indem dieses geschähe/ brachteman aufSeiten derEperienser di«allzulang gesparte «der voremhalteneSumma Gelds /die aufgestan-dene Soldaten damitzu bcsriedigen/allein mit schlechter Vergnügung/indem« der Würtembergische Herr Herzog alsobald nach demCom-mendantrn/Stadt-Richter / und fürnehmsten Burgern geschickt/welche zwar ankommen / aber wegen des so urplötzlichen und unver-

sehenenEmzugs/ganzbestürtztwaren/undaufbrschehcnes Begehren/die Stadt-und Rath-Hauß Schlüssel / ohne fernere Verweigerunggkich überantworten. Zu Versicherung aber derer eigenen Perso-nen/ damit keine Ungelegenheit daraus entstehen möchte/ wurde sel-bige in Arrest genommen. Worauf Seine Hochfürstliche Durch-leucht von Wurtenberg / mit den Ihrigen / erst auf den Platz sort«rückten. ' .

Immittels/ als sie hin und wieder alle kluge Anstalt machen/ und

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