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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
170
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>72_ R 5 m Räyserk. Mas und der» hohen M urten

von der Ankunffl der Kayserlichen Armee / solchen Ort nicht weniäHals die oberrehlte ruiniren/ und sich mit den Stücken nach Ofen/überdie Schiff brücken begeben würden; da dann der ganze Gewinn sol-ches mühsamen Hin-und Herziehcns/ in nichts anders/als vergeblicherAbmattung des Volks / bestehen könte/ welches ohne das an hartemFutter/schlechten Vsrralh mehrhatte/ und ohne Geld kein Fleisch be-käme/daß öannenherodie Lüneburgischen/ Schwaben/ FrankensBayern sich sehr nach den Winter-Quaniren(welche sie wohl verdienthatten) sehnten/ weilen doch die Haupt-Stadt-Ofen dißmal/wcgen all-zuspater Jahrs-Zeit zu belagern/ vergeblich schiene/ über das die Gene-ralität mehr dahin bedacht war/die Armee meinem gutcnSkand zu er-halten/als eine Mannschafft zuhazzardiren/ damit man beyRecruti-rung/nicht so vielGeld/alö vor einem Jahr auswenden müste/ sinte-mal man ans der Erfahrung bißher gelernet / daß der Winter-undChrist-Monat/ fast mekrLeute undPferds/ als der ganze Feldzug/aufzehrte; Wie dann sich die Krankheiten allbereit merklich sxührmkiesten.

Obgedachte Bauren bekrüfftigten mich/ daß sich die Türken vonOfenweg/ und bester inikr Land zögen/ konten auch die grosse FurchtGöttlich« und Verwirrung unter ihnen nicht groß genug machen/ sogar, daß ih<Lhvrheil rer erliche ihres cigenenBaals oderÄ/ahoinetS spotteten / und vorza-»« Lürkeii. ben/er müste/üllem Ansehen nach/ gar gestorben skyn/ derowegen ihnenoblige/einen andern z» erwählen; vermeinten auch/daß die ganze Chri-stenheit sich zusammen vereiniget und versammlet häkte/ia sie glaubten/daß die Christen aus der Erden hervor kriechen/und sich vermehrten/oder der Teufel sie ausder Hollen heraus bringe/ und was der e!e»Se/rkahlen Fratzenmchcseyn mögen/ womit diese arme verblendete Phan-tasien ihre Hrrnwütigkeit verriethen-

Wir haben bisher unterschiedlicher Kayserlicher / Königlicher/Chur-und Fürstlicher/ wie auch anderer Hohen Allürten Generals-Personen/ Cedern - wer.'he Kriegs - Handlungen beschauet/welchenwir billich die löbiiche Thaten des Herrn General Schulzen in Ober-Ungarn an dieSeiten setzen: derselbe nun hatte zu Anfang desFeld-zugs/ die Stadt und veste Schloß Ungwar belagert/ so den Homanai-na, sthe« zugehörig war/und gleich den ersten Abend/ diePaiqnka/ wie-M. ^ wol mit Verlust einiger Tobten und Bieffirtcn / erobert; Worausman an denenBatterienukidApprochen eiffrig arbe-lcre/ aucheinG«Bomben und Feuer-Kugeln mit gutem Effect hinc-ngeworfftn/ als«nterdeffen der zur Bedeckung derFouragirerverordnekeObrisiMN'

«ant Sallaburg einer Rebellischen Parlhep/ von 250. Pferden/ u"o

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