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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
155
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T riumph / leuchtender Rn'etfS, Heim.ifj-

^ Wiswo! nun gedachte Hochsürstl-Ercellentz von Herberstem ivol Herr Grafgewust/daß dieO tomannischePforte/nichkallemdi-Unterthanen in v-mH-'ber,der LandschaffcLi ca/ sondern auch die in dem benachbarten KönigreichBosnia/ge;wungen/g/dachte LandschaffcLiccazu beschützen; vertraue- ^ten doch JhroHochgraßiche Gnaden demBeystand desAllerhöchsten/und seinem natürlichen grossen Courage / und wagten den 14.(14.)Herbstmonat/in obbesagte Grafschafft und dero Grentzen/nochmalseinen Einfall. So bald sie nun bsy dem SchloßGcebenar angelangt/commandirten Sie beeden Herren Obristen Orsick und Purckstallern/neben dem Hauptmann Turzick/gemeldres Schloß zu belagern/undmit Gewalt einzunchmen-wie dann auch erfolgte/ und die auffern ksr-tisic-rriones schleunig erobert wurden.

Weil aber das Thor des Schlosses von Eisen/und sehr stark war/ ras SchloßHessen erwehnte Obristen eine grosse Menge Stroh/Gehöltz/und Greben»was zum Brennen dienlich/zusammen tragen, wodurch das Schloß-Dach in Brand gerathen/ welches zwar die Türcken etlichmal eifrigst"^'i» löschen trachteten: Aber nach vierstündigem Anlaufs der Kaiserli-chen/thäke das Feuer seine erwünschte Würckung. Bey welchem ge-fährlichen Angriffder Herr Obrist Orsick sich sehr tapffer gehalten/undandern zur Nachfolg/das erste Gebund Stroh hinbey getragen/aucheinem Türcken eine Fahne aus der Hand genommen / und denselbenoiedergesäbelt.

Indem nun die Türcken sahen/ daß das Feuer überhand nähme/und sie in äußerster Noch steckten/ begehrten sie Quartier und Still-stand: weilen aber die Kaiserliche/wegen einiger Todten/fd sie in sol-cher Action bekommen/sehr erbittert waren musten sie eine abschlägigeAntwort anhören/ worüber auch die Arbeit viel ernsthaffkiger/als vor-hin/fortgesetzet wurde. Als aber die Türcken von dem Feuer sich sohefftig geangstiget sahen/Hessen sie ihre Weiber und Kinder durch di«

Fenster des Schlosses/mit Seilern hinunter/theils aberstürtzten sichverzweiffelter Massen sechsten durch die Fenster hinab/theils aber wur-den niedergehauen/und theils gefangen genommen. Zehen Pferd hatman vom Feuer erstickt/ und vier Personen mit allen Mobilien undHaußrath im Schloß verbrand gefunden. Gegen Abend plünderteman vollends die übrige um gedachtes Schloß gelegene Häuser / undschickte selbige im Rauch gen Himmel.

Darauf der General den March bis Nachts um l 0. Uhr fortsetz- Bodackle/und bey dem Fluß Licca bis folgenden Tags sein Lager hatte. Den wird bereisti dieses) Morgens gegen 9. Uhren/nachdem der damalige dickeNebel sich geschwungen/zöge sich Seine Excellentz Mit ihren Völckern

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