148_Röm.Kävsirl.Maj. anders ysherMrirten
solvirten sie sich gegen i. Uhr Nachmittags/ noch einen andern SturmNN zweven Orten mit mehrerer Tapfferkeik/als an der vorigen altenBreche vorzmichmen/ wozu bann alles bereit stunde/ u nd als die Nr»«Len von diesem Vorhaben/Kimdschafft erlangten/hängeten sie also»bald eine weisse Fahne aus/ und begehrtenzucapituliren. Kamen al-so ihrer vier über die Breche heraus gegangen/ mit dem Vorirag/ wiedaß sie sich ergeben walten/ wann man sie nur frey abziehen lassen/ undihnen das Leben schencken wolte. Dieweiien aber der Gen. Morosinidie Einwilligung ln v weit dissicultirte/ es wäre dann/ daß sie den Sri«nigen einen Thurn/ wodurch der Eingang in die Stadt versichert wür-de/ einraumeten. Indessen aber/ indem man in dieser Handlung be-griffen war/zwev Christliche Soldaten aber nahe bei) der Stadt sichzancketen/ und darüber ohngesähr eine Pistol loßgehen lieffen/ worübttzugleich das Bandelier eines andern Soldaken/Feuer empßenge/undin die Lufft fioge; wurde in derStadt von denTürken Lärmen gemacht/indem sie vermeinten / daß der Stillstand der Waffen wäre gebrochenworden/und man mit ihnen nicht treulich handelte; zündeten deswe-gen ein Stück loß/ durch welches etliche Christliche Soldaten erlegtwurden. Worüber dann dieselbe insgemein zu ruffen angefangen:MM« Verrätherei)/ Verräkhere»! und damit so ungestünim durch die vonCroderons denen Turcken auf der Breche verfertigte Abschnitte brachen/ daß sieder Skadt auch nichts davon abhalten kunke/sondern/als sie endlich dieselbe ero«ror««. betten/und in die Stadt kamen/wurden von ihnen z^o.wehrhaffl«Mann/bis auf etliche wenige / so sich noch glücklich saivirk/ und danndie Weiber und Kinder/niedergemacht; alsv/daß der Ritter Le la Bar-re mit grosser Müh die senige vier Türrkemwelche kurtz zuvor zu parla»mentiren/ in das Lager kommen waren/vor der Soldaten Grimm undWüten/bey Leben erhalten konte.
Womit dann diese in 47. tzag lang cvntinuitte blutige Belage»rung (welche die Venetianer in zoos Mann gekosiey sich geendiget:dev welcher die Christliche Armee/an zweven Orken mit einem so mäch-tigen Feind zu fechten gehabt / welcher derselben aber einen doppeltenSieg/zu ihrem unsterblichen Ruhm überlass«!: müssen. Die Venekia-nrr und der Graf von S-Paul haben hierbep einen sonderlichen El)«»'Krank verdient: Wie dann auch der Prinz von Braunschweig mit sei-nen V Lickern nicht weniger stchdapffer gehalren/aucl, alle MalkhesischrRitterallen andern einEreinpel derNachfolg/m ihrer erwicsenenGroß-MühtigkeitUNd Tapfferkeil/vorgesteilel/ indem steneben denen sämtli-chen übrigen Jnteressirken nicht allein zur so vottheilhaffken und nützli-chen Eroberung der Stadt Und Vestung/ sondern auch zu Erlangung
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