Druckschrift 
Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
73
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Triumph-keuchtender Rnegs-Hrkm.7;sichkeisundSclaverey. Dann 1. kommen sie all ihr Lebenlang zu kesi nuem weltlichen Ehren - Ampt/ oder einiger Wurde. 2. Werden sie Grieche«von denTürcken nur Hund und Heyden 0«ur> genannt: Ja wann«d anderesie noch wol bey ihnen dran sind/müssen sie es schier für eine Ehre ha- Christenden wann sie Lksasir quibir, das ist/groffeSaufreffergescholten wer« MM?den dieweil die Christen wilde und zahme Schwein essen und gemessen. " ' ^

?. Sind sie gezwungen manchmalen zu gedulten/daß ihnen von denJanitscharenihre Läden und Häuser auögeplünderk/ und alles genom-men wird/ja noch wol disHäuser in Brand gesteckt/und in die Aschengelsget werden. 4. Müssen sie von allem ihrem Vermögen demSultgnden vierdten Tbeil geben; der Bauer von den Früchten des Felds/ derHandwercks-Mann aber von dem Gewinn seiner Arbeit, p. Wannes dem Sultan einfällt/schaffet er ihnen bald diese/bald eine andereFärb an Kleidern / an Tuch/Zeug/Leder/entweder ab oder an denLeib/ damit sie Geld spendiren/ und dadurch ihre vorige Tracht undFarbe tragen mögen. In Egypten dörffen ,sie gar keine rothe undbrauneKleider anziehen/weil diese Farben Türcki ch sind. 6. Sind siebeschwerst / indem ihnen auferlegt ist/ von allen ihren Waaren undKauffmannschaffr doppelten Zoll zu erlegen. 7. Ihre Freyheiten inStädten undDörffern/Kirchen/Begrabnuffen undGottes-Aeckernmüssen sie manchmalen aus ein neues mit Geld lösen/und wieder an sichkauffen. 8- Jährlichen Tribut erlegen/jeder Kopff für sich 6. fl. undfängt diese Schatzung bey einem jeden Christen am wann er r^Jahralt worden. 9. Das beschwerlichste aber ist/ daß sie auch ihre eigeneKinder und erste Geburt dem Sultan zu seinen Händen/Janitscharenund B^yschläfferinnen daraus zu machen/müssen folgen lassen.

Zwar die Griechen ihrer Kinder wegen/den gehenden so zu reden/davon zu geben/nicht durchaus dem Türcken verpflichtet seyn sollen:sondern allein der Orten / da sie nicht durch gütlichen Accord undVertrag/sondern mit Gewalt/und durchs Schwerdt zum Türki-schen Reich/ feyn gezwungen worden. Andreas Thevet schreibet -Daßin Griechenland / Dalmatia/Servia/Ober- und Nider-Myfla/über^7020. Christen-Häuser seyen unter demTürcken / die sollen keinecmdere Beschwernüß haben: als daß sie dem Sultan jährlich zweenFalcken liefern müssen. Welches den guten Leuten/ dero Enden/ wolzu gönnen wäre/wann es nur in die Harr einen Bestand hätte. Herzo-gen werden die in der Vulgari mit harter Schatzung sehr gestriegelt/furnemlich mit demZehenden ihrer Kinder/so alle 4.oder r.Jahr gesam-ltt werden. Also daß sie nicht/wie etliche unter uns ihnen träumen las-sen/in lauter Rosen sitzen / sondern vielmehr ein jeglicher unter ihnenu.Lheü. K unter