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Andrer Theil (1688)
Entstehung
Seite
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6 Rom Räysir! Majest und der» hohe n Mur ten

aber/waren sie von der Tarkarischm Armee überfallen/und mit all ih-rem Raub/ in einem kleinen Waid umringet; da sie sich dann zwar ei-ne Zsitiang s br rapffer gewchrct/ und nach seiner Königlichen Majest.Völckern/ um von selbigen wegen ihres Ungehorsams und verübtenRaubs/ Gnade/wie auch einen Succurs zu erhalten/ geschickt. DerGeneral Mohila aber/vb er schon sehr über sie erzürnet wäre gewesen/sepe er doch in Person/um sie zu erretten/dahin gegangen/Sulima her«gegen/dessen ungeachtet/hätte die Waffen nivergelegt/ und sich mitallen den Seinigen dem Tartar Ckam ubergeben/und demGroß Tür-ken und bal karischen Cham den Evd der Treu abgelegt/ sich auch mitde» Seinigen verbunden/ sich unter ihre Truppen/wider das Vatter-land und semenKönig einschreiben zu lassen. Hierauf nun wären die-se treulose meineydige Cosacken nachec Caminiec geschickt/und daselblimir neuen Kleidern/und guten Waffen/wie auch Fahnen und Trommein/ durch alle ihre Compagnien/ versehen worden. Und nachdemsie erliche tausend Tarkarn erhalten/ wären siegegen Niemerow/ einerStadt undVesiung in der Ukraine gelegen/aufgebrochen. Als sienun daselbst angelanget/hätten sie einige Deputlrken hinein geschickt/und die Guarnison ermahnen lassen/daß sie sich unter den Gehorsamdes Groß-Türcken ergeben sollen; aber der Commendant/ welcher anstatt des General Mohila daselbst regierte/auch ein guter Soldat/undeiner unter den rapfferstm von den Coffacken ware/hätte ihnen hieraufkeinen andern Bescheid/als daß ec sie alsobald mitten aufdem Marck-Platz aushencken lieffe/ gegeben. Hierüber nun hakte sich der ObristeSusima heffkig ereifferr/undhieraufetiiche Oertei/darunrer auch einekleine Vestung/ gegen der Grentz- iLtadt Budziacgelegen/ eingenom-men/in Meinung / sich dA'Ibsten fest zu setzen / hatte auch noch einegrosse An zahl von den andern Cosacken an sich gezogen/ und ferner vondem Sultan Galga noch eine andere Befestigung/ so in der Budziani-schenTarrarev/ohnft n Bialogrod/gelegen/«ebenst einem starckenCorpo von der Armee der Crimischen Tarkarn erhalten. Mit solchgesammlerenCo!acken/und der kleinen Armee von Tartarn/welchevoneines des vornehmsten Veziers Sohn commandirt wurden/sewe erauf Braßlau/welche Stadt über dem Fluß Bog oder Hlppalls gele-gen/und die Haupt-Stadl einer grossen Wepdwodschafft iji/geradezugegangen/in Hoffnung/dieselbe zu überrumpeln/ oder mit Gewalt zubezwingen. Indessen aber/gls von dem General Mohila eben dazuma-len ein Truppen von 4. Pferden/von unfern Cosacke v nach einem wei-senFeld um von den Feinden einige Zeitung und Kundschafft einzuSchmen/abgesandt worden/sepe es geschehen / daß dieselbe von allen

Selter-