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_Triumph - leuchtender Rriegs -- Helm.' M
und ich also des völligen Effects der von Eurer Kayserl.Majest. mir be-zeigten allerhöchsten Gnaden hierunter so wohl genießen / alsvornem-lich dadurch zu deroselben Kayserl. Diensten capabler gemachet werdenmöchte, wie dann solche allergnadigste Willfahrung mir eine^inaus-löschlicheErinnerung meiner aller- unterchänigsten Schuldigkeit, wieauch Danckbarkeit stats seyn, und inich so vielmehr incitiren solle, nebjtfteudgerAufopfferungLeib, Guts und Bluts in Euer Kayserl-Ma->est. Diensten zu leben / und endlich zu sterben.
Euer Kayserl. Majest.
Aller ^ mittrihänigster gehorsamsterDiener
Georg Lriederich, Fürst von waldeck.
Obbemelte Zurustung und Verstärkung der Christlichen Ar-meen schiene wohl gar nöthig zu seyn / wann man das Gerüchte,mit so vielen Federn/und Zungen, reden hörte, daß demTürcken, durchdie uns mißlungene Belägerung Ofens,der Mukh wieber gewachsen /und zu einer hohen Einbild-und Hoffnung gestiegen, die vor Wien er-littene Niederlage so kartzu rachen, daß die Gedachtniß solches feinesSchimpffs darübergantzlich erlöschen sollte. Damit aber unterdessen Groß,die grosse Macht des Königs in Zranckreich sich nicht gleichfalls wider »Eli«ihn erheben, und ihm den Compaß verrücken,sondern in Ruhe stehen i>er Cr»nmögt«: hütete er sich nicht allein alles Fleißes, diesem Könige keine Ur- F-anck eich
fachezugeben ; sondern suchte auch alle Mittel denselben durch freund-Ursach ,»
liche Erbietung / zusolcher Ruh-Beharrlichkeit,zu vermögen. Er ver-L^, daßsprach ihm zu Ehren, denen Römisch - Catholischen, das Heil. Grab zuw d-rvergönnen, den Griechen, welche bißherodassclbeeinigeJahrhsrfur,hm streite,sich / durch Geschencke ausgebeten, und also jenen entzogen hatten,solches hingegen wieder zu entwenden. Ergab der Frantzösischrn Na-tion grossen Vorcheil und Privilegien, vor andern Christen- Er leißden Kömglich-Frantzöstsch.Ambaffadeur grosse und sonderbare Ehreerweisen, als derselbe, zu Adrianopel, seinen Einzug hielt; ließ ihm, denSeliktar und Bostagni Bassa / vor der Stadt, und zwar weiter / alsvorhin niemals geschehen, entgegen ziehen: welche ihn / aufs höflichste,romplementirten, und ihm das schönste Pferd aus des Sultans Mar-stnll präsentirten , dessen Sattelund Deckegantz mit Edelgesteinen be-Tmzuade»setzt, trefflich blinckten. Nicht weniger schickte er seiner Suite eineR?"M'Menge schöner Pftrde/zum Gebrauch, entgegen. ZweihunderthMdeur«Janitscharen, und eine grosse Anzchl Chiauffen, mufften vör ihm her-,u Mri«.gehen: Und sein Gefolge war, mit vielen Türcken untermengt. So nopel.
Erster Lhrtl. Uu ward