i s6 R«5m. R.ä'xserl Maj. «md d er- hohen AlliirtenChristlichen Makronen anbefohlen / die sich deren mit Morr undVer-pflegung treulich angenommen/und an Kmdeöstatt unterhalten.
Heunt früh / wurden Ihre Majestät der König in Polen / beeveChur-Fürstliche Durchleucht/aus Bayern undSachsen/JhroDurch.leucht der Hertzoq von Lothringen / und all: Generals - Personen / MJhro Hochgräflichen Excellentz / Herrn ßsencral Grafen von bah»renberg/dem Wien füglich den^üul ihres Erhalrers beygclegek/ ,»des Feindes Approchen und Graben der Festung geführt / deres-lh»Zustand und Beschaffenheit zu besichtigen; wobey dann dieses stMhassten Generals kluge und vorsichtige Gegenwehr/ und der gante»Guarnison Eifer und resoluter M nht mitErstaunung gerühmeklrwde. Ihre Königliche Majestät in Polen begaben sich hierauf nebenDero Königlichen Printzm/mit einem grossen Befolg der PolnischenHerrn/ und in Begleitung des Herrn Generals von Stakrenbcrg unkandrer Kriegs-Häupter / in die Stadt; allws sie sich/ nachdem sie dirBefestigung und Arbeit in Zubereitung der Minen/durch welche diegewaltigsten Steine und Felsen durchbrochen worden/befthcn/zu de»Königliche Herrn Augustinern indieLorcttaCapell erhoben/um daselbstenGHt!Polnische dem HErrn ein Lob - und Danck - Opffer für den verliekenen Sieg zuA-mmwm.bringen. Daselbsten fand sich nun eine überaus grosse Volck Menge/muna in welche sich herzu drängre/Jhro Majestät Hände und Füsse zu küWMWien, sich dann die meisten vergnügen müssen / daß sie nur deren Kleid and-
ren kunten. Ach! hörte man da ruffen / last uns herzu/daß wir dusireiebahre Hand küssen. Und ob gleich Ihre Majestät/über de»Jubel-Geschrey dcsVolcks/welches die Luffr mit vielen Ruhm-Wor-len erfüllte/ein demühtiges Mißfallen bezeugte/und deßwegen dieTeut-schen Officirer ersuchte- diesem frohlockenden Haussen zu wehren; sounterließ selbiger gleichwol nicht mit Heller Stimme zu ruffen: vi v-riKLX! VlV/rP 8.LX r Nach gehaltener Meß/siimmre Se. MM.sechsten daS Pe OLUbl stsussmus an/deren die Polnischen Herren/und die Augustlnea Mönchen / unter Lösung alles Geschützes um dieStadt herum/antworteten-
ZuMittag ward Se-Majestät/ nebenstdem Chur-Fürsten ausBayern/ und Dero Majestät König!. Printzen/ wie auch der Kro« Mrer-und Ober-Feldherren/mir einer herrlichen Mahlzeit/von dem He»General Stahrenberg/empsangen. Nach Vollendung derselben«ten sie aus der Stadt in das Lager,dahin ihnen das Volck mit Do-ckender Stimme und aufgehabenen Händen das Geleit gab. ,
Weilen aber der grosse Gestanck und Unflat in dem Lager des
§rindes/der Armee beschwerlich fiel/(dann es lag alles voller Aestr von
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