Druckschrift 
[1] (1688)
Entstehung
Seite
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L Röm. Raysirl.Mm un ddershOhenAlllirten

in diese hochmütige WortherauS: Er wolle ihn finden/ undsolter auch mitten im Reich seyn/ wolle auch die andern in Tcutsch,land besiichen/daraufschickte er auch drey.vyu solchewGcfangncn/de-reir icden er mit drey Ducaten beschickt/ in die Stallt/ und ließ denenBelagerten sagen, wann sie sich ergeben würden / wolte er sie mitguten LOiidittSnen begnaden / niemand vdn dcn Scinigen sslt«m die Stadt kommen/ undkeinenMcnfchenLeid widerfahren/wo sie es aber nicht thäcen/ so wolle er mchr,abziehen//er habedanndie Stadt in seiner Hand / wolle alsdannkcines N?ensthenschonen/ die Stadtanzündcn/ und ganyllch-schielffen- Dannwie nur ein GDtt sey/ der den Himmel beherrsche/also siy nurein Fürst der die Erdenbeherrsche /und dieses siy er. woll auchdas Haupt nicht sänffc legen / biß er alle Christen unter seinenGewalt gebracht habe.

Mengeder Wie groß aber seine Armee müsse gewescnseyn/kan man daraus

Belägerer.-schliessen/weil selbige den gautzenErdboden uni Wien herum bedeckte/und man derer Belagerer Endschafft auch.von dem hohen St. Ste«phans-Tburn nicht wohl übersehen können Die prächtig und herrlicheGezeike/deren rsvoo. ausgsschlageu waren /gaben ein zierlich/dochforchtsames Ansehen /.unter andern leuchtete des Solpmanni seines /wie der Mond (der nach seiner Fülle doch bald ins Abnehmen treltenmuß) unter den kleinen Liechtern.herfür. Obne die iLcoo.Janitsch«-ren/ die sich bep selbigen befanden /.waren auch zu mchrerer Sicherheitzoo.metaMeStückehingepslantzet Und mit einensolchen prachti-gen Gewalt wolte er sich der Stadt furchtsam machen.

«e Der erste Angrjffgeschahe beym Karner-Tburn/ wo der stärckeste

geschebeii. Besatz / denschwachesten Theil der Stadt männlich vercheidigte / ohnerachtet der Feind diesen Posten dergestalt mitStücken und Pfeilenbestürmet / als wann eS donnert und hagelte.

Den r7-September machten sie sich an die Donau-Brücken/und brannten selbige ab/ damit der Stadt die Zufuhr und Entsatz/derschon zu Cremsangelanget war abgeschnmen würde. Hiemit setztensie die Stadt in grossen Schrecken/alS die keine Hülffe weder zu Was-ser noch Land mehr zu erwarten hatte : Dann obwol vor der Belage-rung 16000. Mann in die Stadtkommenso waren doch diese zu we-nig/die weite Posten zu besetzen/und die grosse Türckische Macht abzu»treiben / viel zu,schwach. Inzwischen feyerte die Tapfferkeik/ des dama-ligen Commendanten/ PfaltzgrafensFriederichs/imgleichen GrafenNiclas von Salm des altern / Wilhelms von Rüggendorff/und an«drer Kriegs-Bedienten im geringsten nicht/sondern zeigte/daß der um

erschro-