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[1] (1688)
Entstehung
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aa dm geehrten Lestr.

§h erachte es für keine Notwendigkeit / dem-selben Eier vorher weitläufftigen Unterricht mei-nes Vorhabens zu ertheilen; Die Überschrift oderTitul Dieses Werckleins/gibt meinen Z^aupt-Zwcekzu erkennen; nemlich/daßJhreRöm.Käyserl. auch zuHungarn und Böhmen Könrgl. Majeftät/uud DerohobenMiirten blutige/ dochGOTT sey Lob! bishero sieghaffteKriegs-Waffen wider den Erbfeind derChristenheit/ünd manchesChristlichen Helden-Tapfferkeit / ailhie aufeinen historischen Schau.Platz aefichrer werden mögen. Jedoch muß ich mit wenigen dieseszuvor berichten/ daß in dem ersten Eingänge dieses Wercks kurhlicherzchlet wird / wie derTürck in das Königreich Ungarn / sich von Zeitzu Zeit/ tieffer eingedrungen / und was für Sultanen / durch ibre ty-rannische Macht und Gewalt/ ein Stück oder Ort/ nach dem andern/davon ab-und zu sich gerisirn. Wobey dann nicht allein die vorma-lige Türckische Belägerung der Käyserl. Residentz Stadt Wien / son-dern auch was vor drey und zwantzig Jahren zwischen vor - aller-höchst-gedachter Rölnis Käyserl. Majestät / und demihigenTürcki-schen Groß-Sultan/ Feindliches paAet sey / in der Kurtze wird zuvernehmen seyn; damit der hochgeehrte Leser nicht allein die heuti-ge Kriegs-Begebenheiten in Ungarn besichtigen / sondern auch dievormaligen Tnrckeu-Kriege erblicken könne. Und rmter solcher Er-zehlung wird auch/ von des itzigen Türckischen Groß-Sultans tyran-nischer Natur / ein und andres sehr denckwürdiges Exempel dem cu-riöftnLeser die verlieheneZeit vergnügen.

Auf den vorigen Türcken-Krieg folgt allhier die Feindseligkeit/fovondenRebellirenden verübt/odervon denKäyskrllchenhintertrie-

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