Er änderte indessen sein Betragen, als die Lanasa,, keirder Sieilicumchen Expedition die Furcht bei illni e regte, daßnach diesem so schönen Anfang das Ende des Unternehme»«seinen Hoffnungen nicht entsprechen möchte Icht hielt er fürnötyig, den Römischen Hof zu schonen, und die stluqlletl riechihm, eine Negociation zu Versöllnung dieses Hofs mit Lp«»nie« einzuleite». Der Car mal Aq » av«va erhielt den Inf«trag dieses Geschäfts, und halte Befehl, es dem zweiten Nestfen des Pabstes Clemens XI., Dom Alexander Aibano,anzuvertrauen. Er sollte diesen jungen Mann, den LieblingSr Heiligkeit, zu gewinnen suchen und >dm zu verstellen ge»den, daß, da der Kömg von Spanien noch nie eine Absichtzum Nachtheil des Römischen Stuhls gehabt. jede Irrung,die zwischen beide Höfe eingelreten, leicht zu heben ley; DomAlexander würde das Verdienst dieser Aussöhnung haben, unddaher seine Beförderung zur Caidinalswürde b>schleimigen,wenn rein Oncle die glückliche Gelegenheit benutzte, und illttals Nuncius nach Madrid schickte; aber um sich eine» glückli-chen Erfolg vc-sprechen zu können, wäre es durchaus »otha enrdig, daß er als Ueberbrmger der Besraugungsbullen des Erz»bicthums von Sevilla käme, eine Bedingung, die unertaßtichsep, um die zu regulirenden Ängclegenheiien zu seiner voll»kommenen Zufriedenheit zu beendigen; sonst würben Ihrekath. Majestäten unerbittlich sepn, und entschieden zur A»S»führung der vom Conseil von Castilten und von der Juntader Theologen und Canvnisten gethanen Vorsck läge schrctlen.
Alberoni ivollte, bei dieser Art von Drohung, dem Hob»sie auch wiederum einige Hoffnung machen, um ihn zu ermun»lern; er trug daher dem Carktnal Aquaviva aus, illm zu sa«gen, was er alles gekhai,. um dem Könige und der Königinvon Spanien den Wahn zu benehmen, den sie gehabl, alShabe Se Heiliakcil dem Nuncius Aldrovandi Befehl gege»den, das Tribunal der Nm ciatur zu schliesten, und baßersie versichert, daß Se Heiligkeit sogar erdö-ig sey, einenneuen Nuncius, entweder einen ordentlichen oder außerordent-lichen. w»e es Ihre kath, Maiestären genehmigen würden, zusenden. Da er sich nun schmeichele, daß er so glücklich gewe»sen, sie zu überzeugen, daß dieser Schritt des Pabstes sehrehrenvoll ley, so müsse Se Heiligkeit diese günstia« Gelegen-heit benutzen, um sich einer Verbindlick keil zu entledigen, diesein anzeS Leben hindurch dauern würde, wenn er di sesleichte Wittel, derselben los zu « erden, vorbe» ließe; es nmffe
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