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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
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düngen, in die sie sich schon mit ihm eingelassen hatten, zubestärken. Cellamare gab sich auch alle Müde, den König,seinen Herrn, von der Nolhwendigkeil zu überzeugen, oaßman sie unterstützen müßte, wenn man sie bei gutem erhallen,und in Stand sehen wollte, mit Glück etwas zu unternehmen.

Frankreich hatte damals von allen Seiten Frieden, undda es gar keinen Anschein zu einem nahen Kriege Halle, sowünschten mehrere Officicre, die außer Dienst waren, m Spa«Nische Dienste zu gehen. Zn der Ueberzeugunq also, daß cSseinem Herrn willkommen seyn müßte. Französische Officrerenicht nur, sondern ein ganzes Corps von Franzosen in siuienDiensten zu haben, und da er wußte, daß Alberen, die Ab»sicht hatte, gegen acht tausend Ausländer anzuwerben, so schlugCellamare dem Cardinal vor, ein solches Corps von Franzosen,die man leicht werben könnte, zu sormiren, das man dannden Wallonischen und Irländischen Regimentern eiuverleibenkönnte, die gegenwärtig in Spanischen Diensten waren. Mauhatte in der Thar Ursache zu glauben, daß mehrere bienstloseOsficiere nichts mehr wünschen würden, als Spanische Dienstezu erhalten, und Cellamare hatte überdies; die nähere Verrsicherung von viele», die sich an ihn wendeten, um in Spa»Nische Dienste zu treten. Unter diese gehörte auch der Cheva»lier Folard, aber er wollte vorher seine Bedingungen ma»rhen, und nickt als Abentheurer angesehen werden; der Am«baffadeur kannte seine Talente, und ließ ihm Gerechtigkeit wi«derfahren, aber bemerkte nur, daß er ein unstäter Kops sey,und daß er aus diesem Grunde seine Anträge abgcsihnt habe.

Man konnte nach der Meinung des Ambassadeurs nocheinige neue Französische Regimenter errichten, und zu demEnde an den Grenzen von Caialonien, Arragvnien und Na»varra diejenigen ausnehmen, die sich zu Diensten, unter Be»fehlshabern ihrer Nation, anbieten würden. Außer dem Vor»theil des Dienstes konnten sich noch andere in politischer Rück»sicht finden. Cellamare fühlte gleichwohl die Schwierigkeitendieser falschen Werbung, und sah die Hindernisse voraus,welche die Französische Regierung entgegensetzen würde.

Da man damals die Nachricht von der Einnahme vonMessrna durch die Spanische» Truppen erhielt, so versicherteer den Cardinal Albervni, daß sich die ganze Französische Na»tivn über dieses Ereigniß gefreut habe, daß man in Parisvon nichts als von dem Ruhme deö Königs von Spanienspräche, und daß zu wünschen wäre, daß der Herzog von Or»AenkrpürDtglt» XXkX. ^ leans