glücklich in ihrer Heirath und von ihren Männern übet Vtractirek, als wie »och letzt die Prinzessin von Zwey»brück, so ihren Lscuier geheirachet. Der geht eS gar ^bitter übel, aber sie jammert mich nicht, Hais wohl ^verdient. Ich muß noch lachen, wenn ich daran ge- ^denke, wie treulich ich sie gewarnet. Sie war bei mir D'in der Opera und wollte mit aller Gewalt, daß ihr L,-onirrr hinter ihr sitzen sollte. Ich sagte zu ihr: Um ^Gotteswillen E. L. sey»; still und plagen sich nicht so umGcrstorf; Sie kennen das Land hier nicht; wenn man Aüsich' so um seine Leute plagt, bringt man einen leicht Äauf, man sei) in ne verliebt. Sie sagte: darf man hier >»
Nicht für seine Leute sorgen? Ja, sagte ich, man bittet ;
jemand sie >n die Opera zu führen, aber man will sie in
nicht nahe bei sich haben. Ich wüste aber damals nicht, W
daß «ch so wohl errachen Halle. Den 16.N0V. 1717. tzrlll;i) Der Herr Ben den ritter ist ein wackrer lmMann, der wohl zu leben weiß, und gar keine wider- h»liche österreichische Maniren an sich hat, spricht auch ifrnicht österreichisch, sondern gut Teutsch. Wie ich hierwar, ging I- koirs Sr. Osrmain an; es kam ein Riese ^um sich um Geld zu weisen, begegnete aber von ohn- §gefähr dem Hn. Bendenriccer; wie er ihn sähe, sagte im
er: Vorig gui est ksii; ja u'irsi pss ms mootrer ä l»koirs, csr en voila un, gui ss montre paur rien. 1ans pourroi« rien gagner p-mr cstie kois; und zog wie- ^der weg. Herr Benvenritter hat hier allen Menschengar -wohl gefallen. Graf Zinzend 0 rs *), dem der ^Herr Benvenritter succediren soll, ist gar nicht wie er, ^soiivenr wohl ein perfekter Oesterreicher in Mienen, im ^Sprechen >>»d Maniren. Wie er zu VsrssUles ls grsu- ^«ie er la peilte Henris besähe, und Aons. Is 6ranü 20
Pagen, ^
*) Der österreichische Gesandte, von welchem in dem -4. ^
Bande die'er Sammlung die Statistische Beylage über ldjFrankreich abgedruckr ist.