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dete sie zum Theil zu einer Art von Mausoleum fürseinen Onkel, Vas sehr schön, aber bescheiden, undanspruchslos, unten am Ende der Kirche, wo der Car-dinal begraben liegt, an der Mauer angebracht wurdeund mit eincrsehr christlichen Inschrift versehen ist. Denübrigen Theil des Vermögens verthcilte er unter dieArmen, aus Furcht, eS möchte ihm Fluch bringen.
Man hat wohl Beispiele von Menschen, die einaußerordentliches Glück gemacht haben, auch von sol-chen, die dabei wenig innern Werth hatten; oberesgibt wohl kein einziges Beispiel, daß ein Mensch soganz von allen Talenten, die dazu gehören, entblößtwar, wie der Cardinal DüboiS, wenn man die Fähig-keit der niedrigsten Jntrigue ausmmmc. Sein Ver-stand war sehr gewöhnlich; seine Kenntnisse äußerst ge-mein; Fähigkeiten hatte er gar nicht; sein Aeußercsniedrig und pöbelhaft, seine Sprache unangenehm, zer-hackt, immer ungewiß; die Falschheit war ihm an dieStirne geschrieben; seine Sitten blieben zügellos, undnicht zu verbergen. Er hatte oft so heftige Anfälle vonLeidenschaft, die an Wahnsinn grenzten; er war un-fähig, mehr als ein Geschäft auf einmal zuffaffen, undnicht im Stande, eine Arbeit zu übernehmen, außer auspersönlichem Interesse.
Nichts mar ihm heilig, kein Band ehrwürdig; einentschiedener Verächter von Glauben, Rechtschaffen-heit und Wahrheit; nichts grvßachtend, als beständi-gen Spott niit diesen Dingew zu treiben; gleich wol-lüstig und ehrgeizig, alles in jeder Art begehrend; sichallein für alles, und waö nicht Er war, für nichtsachtend. Er hielt rö für die größte Thorheit, anderszu denken und zu handeln. Dabei war er geschmeidigund kriechend; ein Lobredner und Bewunderer; wußtesich mit der größten Leichtigkeit in alle Formen zu wer-fen , und sich unter alle Arten von Masken, und oft
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