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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
170
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dene Neigung hatte. Er wußte um die sonstige Ver-bindung zwischen le Blanc und Velle-!le undFrau von Pleneuf, und kannte den Haß, den Mut«ter und Tochter gegen einander trugen, und wußte, daßder Haß der Frau von Prie ganz auf die beiden Rit.rer ihrer Mutter sich fortgepflanzt hatte.

Dieß beschloß Dübois zu benutzen; und unterdessen,bis sich Mittel und Wege zeigten, fing er an, M. leDüc zu cultiviren. Kurz darauf erfuhr er, daß laIonchere, Schatzmeister des Außerordentlichen deSKriegs, der Vertraute von le Blanc, der ihn gehe«ben und protegirt hatte, mit seinen Geschäften in Un.ordnung gekommen sey. Ich habe nicht entdecken kön-neu, ob der Cardinal es auf B e l le.!le abgesehen,oder ob eS ihn nur vermöge seiner Verbindung mit leBlanc und weil er in dieselben Dinge verwickelt undebenfalls von Frau von Prie gehaßt war, mit traf.Ich habe zu bemerken geglaubt, daß er ihn fürchteteund daß er stets auf der Hut gegen ihn war, daß erihn ja nicht an sich kommen ließ; und gewiß hat er vonihm nie in der Welt etwas verlangt.

Wie dem auch sey, Belle-Ne war in Verdacht,als habe er le Dlanc'S Freundschaft zu sehr benutzt undvon den Schleifwcgen, die in dem Finanzwesen desKrieges gewöhnlich sind, besonders aber von la Ioncherezu viel gezogen, dessen Rechnungen und Credit dießunter le Vlanc'S Augen in die größte Unordnung ge-bracht hatte.

Statt dieses Gemcht zu unterdrücken, benutzte eSder Cardinal, um damit M. le Düc und der Frau vonPrie seinen Hof zu machen, welche dem Cardinal M.le Düc in die Hände spielte. Er machte also einen gro-ßen Lärm und drang in le Blanc, die Sache aufzuklä-ren; und M. le Düc, von feiner Maitreffe gespornt,

ver-