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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
79
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n) Der Prinz äs Oontl ist noch gar Übel an sei-ner rochen Ruhr. Man hat ihn wollen nach La^ounsführen, allein er hat das Fieber so stark, daß man ihnnicht har wegführen können, und hat in der Armeebleiben muffen. Den azsten Aug. 1719.

12) Mir deucht, wenn ich mich so wenig tüchtigzum Kriege fände wie er, wollte ich nicht zu Felde zie-hen; denn es obligirt ihn nichts dazu. Man soll inKrieg ziehen, um Ehre zu erwerben, aber nicht Schan-de. Seine besten Freunde, als Is Nouö und Olermont,haben ihm dieses vorgehalten. Er hat sich aber dar»über mit-allen bruillirc. Es ist eine elende Sache,wenn man sich selbst nicht kennt. Den 8ten Sept.1719.

iz) Es ist schon y oder ro Tage, daß der Prinzäs 6vr,ti wieder kommen; ich habe noch nichts vonihm gehört; er steckt immer äsns Is rus <^uin Osm-xoix mir den Agioteurs Geld zu gewinnen. Den lyteffSept« 1710.

14) Der Prinz äs Oonll ist endlich einmal zu mirgekommen; es muß in dem Tag nicht so viel, wie or-dinär , in der ruö t^uin Lampoix zu agiotiren gewe-sen seyn. Denn da hat er die ganze Zeit über ge-steckt, seitdem er wieder kommen ist. Sein Vetter IVIr.Ie Duo macht es nicht besser in diesem Fall. Ich zwei-fele, daß sich der Prinz äs Oonti je an den Krieg ge-wöhnt. Er ist in allen Stücken so liederlich, hat schlech-te Ehre in dieser Campagne erhalten. Den LöstenSeptbr. 1719.

i;) Der Prinz äs Oonti wird noch endlich garzum Narren werden; er ist in allem gar zu wun-derlich. Ich habe ihm letztmal recht mit Verwunde-rung zugehört; denn er spricht keine 4 Worte, wonicht eine Bosheit innen steckt. Den lyten Sept.1719.