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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
Seite
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ihr Herr ist recht verliebt, welches desto mehr ;u ver-wundern ist, da die Damen gar Liicht sein soibl« ftyn,und wenn er in böse Häuser gehet, ist es nur, die ar-men Kreaturen drinnen zu plagen. Ehe er vcrheira-thet war, hat er kein WeibeSmensch geliebt, als seineFrau Mutter, die ihn auch wohl herzlich astiicbc hatte;denn so wunderlich er auch ist, so hat er doch Verstand,und kann wohl reden. Die Frau Mutter ist jsious,daß sie keinen Kredit mehr über ihren Sohn har, under jetzt die Gemaliu, ihre Schwiegertochter, alleinliebt; daö gibt manche Zänkereien. Die Mutter willsich von ihnen scheiden, und ein Haus spart nehmen,um nicht mehr bei ihnen zu scyn. Die Fkau Mutterwollte gern den Enkel erziehen und mit sich nehmen,das will die Schwiegertochter nicht, die will ihr Kindbei sich behalte», baruni sind sie alle wie Hunde undKätzchen zusammen. Den i6tcn April 1716.

g) Um ihn zu hindern i» Ungarn zu gehen, kauftmau ihm das Oouvernsment in koitvu, und gibt ihmeinen Platz im Rath äs ksgeoce. Damit hat mandies wilde Thierchen gehemmet. Den agsten März1719.

4) Der Prinz äs Com: ist übel erzogen, hatzwarVerstand, ist aber ein Närrchen dabei; seine artige Ge-mahlin ist wohl zu beklagen, des Lebens nicht sicher beiihm zu seyn. Er droht ihr oft mir geladenen Pistolen;sie hat Herz, frägt kein Haar darnach, und laßt ihrnicht bange werden. Den roten Auni 1713.

5) Unsere junge krincesss äs Com, sagt, ihr Herrhätten einen Fluß auf den Augen, und seine Frau Mut-ter hatten heute Morgen ein Klistir genommen, durchSympathie ihren Sohn das Geblüt zu erfrischen. Siewehrt ihm das Pfeiffen, denn sic meint, das werdeihm den Fluß von den Augen auf die Brust ziehen.Er liest einen Oviä auf Latein überlaut; da muß sie

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