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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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Villars.

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also noch übrig; denn Harcourt hütete sich wohl, sich vomHofe zu entfernen, und Frau von Mn inten on wollte auch,in der kritischen Lage, in der sie sich damals befand, ihn nichtvon sich lassen. Villars, der nach den Begebenheiten in Baiernauf die Würde eines Herzogs Anspruch zu machen gewagt hat«le, hakte auch zu Plünderungen und Einfällen in Languedocnichts von seiner Kühnheit verloren.

Er triumphirte in dieser Provinz wegen einer Arbeit, dieer schon daselbst gemacht gefunden hatte, und gab die Vollen«düng derselben als das volle Verdienst von sich und Basvilleaus, welcher als der rachgierigste Mensch und als alter Feindvon Montrevel, durch das Gewicht seines Zeugnisses dieBetrügereien Villars's unterstützte.

Der Marschall von Villars hatte nicht unterlassen, überdie bei Hochstädt begangenen Fehler und ihre Folgen an denKönig, an Chamillark, a» die Mamrenon z» schreiben, ihnenzu sagen, was er würde'gechan haben; zu beklagen, daß erso weit von dieser Armee entfernt gewesen, mit einem Wortmit der Unverschämtheit aufzuschnciden, an der cs ihm niefehlte. Frau von Maintenon sah auf die Umstände; sie fühltedie Noch und die Verlegenheit; sie sah die Plünderungen Vil«lars's und seine Insolenzen gegen den Kurfürsten vergessen; siesah rin, daß ein Mann, der gleichsam neu geworden, mitneuem Glücke auftreten würde. Und so entschloß sie sich, dießzu benutzen. Villars, der seine Briefe gut ausgenommen sah,ließ auch fühlen, wie sehr er sich durch die Art, wie seineHoffnungen auf die Herzogliche Würde ausgenommen worden,gekränkt finde.

Als der König sich nun in den Kopf hatte sehen lassen,daß niemand als Villars da sey, um ihm unter den jetzigenUmstanden zu helfen, war er leicht zu überreden, daß man ihnnicht als beleidigt und mißvergnügt gebrauchen dürfe; und sobrachten es der Minister und die Dame dahin, daß er bei sei«ner Ankunft Herzog werden sollte. Er erhielt also einen Courrier, der chm den Befehl brachte, daß er in größter Eil dieVersammlung der Stände von Languedoc, die er zu Hallen denAuftrag hatte, endigen, und an den Hof nach Versailles kom«rnen sollte, wo er den r;. Zanuar ankam und dem Königeseine Aufwartung machte, als dieser von einer Promenadenach Marly zurückkam.

Der König stieg eben aus dem Wagen und sagte ihm,baß er hinaufgehet, möchte, wo er ihn sprechen wolle; und als

er

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