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Zweite Abtheilung. Neun und zwanzigster und letzter Band (1806)
Entstehung
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Vendome.

zen ganz zu behaupten, gleichsam als Belohnung dafür, daßer Spanien daran zu verzweifeln veranlaßt hatte.

Seine Faulheit, seine freie Lebensart, seine Ausschweirfungen hatten seinen Aufenthalt an der Gränze verlängert, woes ihm zu Befriedigung aller seiner Lüste bequemer als zu Mardrid war, wo er, so wenig er sich Zwang anthat, doch ein»ge Rücksichten auf Etikette und das Erscheinen am Hofe nichtvermeiden konnte.

Er starb auf der Reise nach Spanien zu Tignaros, imI. 1712. Alle, die um ihn waren, entflohen und verließenihn, und er blieb in den Händen von drei oder vier der nie«drigsten Valets, während die übrigen alles plünderten und da«von gingen.

So brachte er die zwei oder drei letzten Tage seines Le«bens hin, ohne Priester, ohne daß nur an einen gedachtwurde, ohne allen Beistand, außer dem eines bloßen Chi«rurgS. Die drei oder vier Valets, die bei ihm geblieben wa«ren, bemächtigten sich, als sie ihn in den letzten Zügen sahen,des wenigen, was bei ihm noch zu finden war. Sie zogenihm, in Ermangelung eines bessern, seine Decke und seine Maitrotzen unter dem Leibe weg. Er bat sie kläglich, daß sie ihnnicht nackt auf seinem Srrohsacke sterben lassen sollten, undich weiß nicht, ob sic seine Bitte erhörten.

So starb der stolzeste der Menschen und, um nichts mehrzu sage», der glücklichste bis zu seinen letzten Tagen. Er waracht und fünfzig Jahr alt. So überschwenglich die Kunst desKiücks gegen ihn war, so hatte es doch aus ihm nichts, alseinen Helden der Kabale, als einen Krieger, der ein sehrschlechter General war, als einen Unterthanen, der sich alsden gefährlichsten zeigte, und als siuen Menschen, dessen La«ster die Menschheit schändeten, machen können.

Sein Tod gab ganz Spanien neues Leben wieder-Aguiiar, der Freund des Herzogs von N 0 ailies, der ansdem Exil zurück gekommen war, um unter ihm zu dienen, ge«riech in einen sehr starken Verdacht, ihn vergiftet zu haben.Er gab sich wenig Mühe sich zu verkheidigen, so wie man sichwenig Mühe gab, es zu untersuchen.

Die Prinzessin des Ursins (Ursint), dis für ihre ei«gene Größe ihn zu benutzen gewußt hatte, benutzte nicht wenigerseinen Tod. Um mit leichten Kosten dem Herzog Maine,der Fra» von Maintenon und dem Könige den Hof zumachen, ließ sie den Befehl geben, daß der Leichnam die«

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