von Ihr» Seite wünscht; da aber diese Sache viel weitläu-figer und ausführlicher behandelt werden muß, so bitte ichSie, daß Sie über das Verhalten, das ein Ambassadeurbeobachten muß, der künftig im Namen des Königs inMa.drid reffdiren wird, über die Absichten, die für den Fortgangund die Vortheile beS Handels der Unterthanen de« Königsin Spanien gefaßt werden können, ohne die andern Natio-neu, weiche denselben Handel treiben, abzuschreckcn, undüber alles andere, waS etwa dazu dienen kann, uns das Ver-halten zu bezeicnnen, das von unsrer Seite beobachtet werdenmuß, um die Einigkeit der bepden Kronen fester zu schließenund die Freundschaft und das Vertrauen zwischen dem Kö-nige und Ihren Kathol. Majestäten zu befestigen, daß Sieüber alles dieß ihre verschiedenen Gedanken in einem Me-moire zusammenfassen möchten, das Sie aber mit Muße ar-beiten können.
So wie Sie in dieser Arbeit Fortschritte machen, wer-den Sie mir Freude machen, wenn Sie dis abzusendcndenCouriere benutzen, um mir diese Arbeit thcilweise zu schickenund Sir dürfen nicht zweifeln, daß ich mich mit Nutze» derneuen Beweise Ihres Eifers bedienen werde, um Ihnen bey>allen Gelegenheiten zu zeigen, daß ich, mein Herr, aufrich-tig der Ihrige bin.
Se Eminenz der Hr Cardinal DüboiS wird gebeten,daß Sie den Fragen, die ich mir die Frepheit nehme, an Siezu lhun, Ihre Antworten an die Seite setzen lassen möchten.
Der Herzog von Saint Simon unterzeichnet.
Muß ich nach der erstenAudienz zur Bewerbung umdie Infantin die zweyte er-warten, in welcher das Ja-wort gegeben werden wird,oder muß ich um diese zweyteAudienz bitten, im Fall siesich zu ^»ige verzögern sollte?
Müssen ein oder mehrereCommissärs von Spanien vormir
Es hat durchaus nichts ge-gen sich darum zu bitten, in-dem bey solchen Gelegenheitendie Ungeduld erlaubt sey»kann. Die schon weit vorge-rückte Jahreszeit giebt nocheinen Vorwand mehr, wenner nökhig wäre, aber manwird den König von Spaniengeneigt finden.
Es hängt vpm Könige vonSpanien ab, so viele Com-Q Z snrssarS