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Zweyte Abtheilung, Sieben und zwanzigster Band (1804)
Entstehung
Seite
243
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An denselben.

Aus dem Lager vor Mastncht de» 11. Inn. 1675.

Ach habe Ihrem Sohne befohlen, Ihnen zu schreiben,daß Sie einen Mahler schickten, denn ich glaube, daß mamches Schöne zu sehn sepn wird; alles gehl sehr gur.

III.

Wie viel die Minister zum Ruhme Ludwigs XIV bey-trugen. Manufakturen. Der Cavalier Bernin.Schöne Künste.

Colbcrt an Ludwig XIV.

Paris den 16. May 1670.

Der Cavalier Bcrni« arbeitet gegenwärtig an der Sta«tüe Ew Majestät zu Pferde, wozu ich ihm einen Block weitßen Marmors von ungeheurer Größe in seine Werkstatt habetransporliren lassen: dieß ist die Ursache, warum ich Ew Matjrstät die Anweisung seiner Pension und der Pension seinesSohnes geschickt habe, .... Die zwei) größten und bettrachtiichsien Manufakturen, die Ew Majestät gestiftet hatben, sind die Tuchmanufaklur zu Abbeville und di« TapetenrManufaktur z» BeauvaiS: beyde haben eine große und derGüte, die Ew Majestät Ihrem Volks erweisen, würdigeAnlage. Ich weiß, daß es schwer ,a unmöglich ist, daßDieselben sie besuchen; wenn Sie aber dennoch bey Besurchung der Städte oder auf Ihrer Durchreise sie besehen könntten, so wäre cs ein sehr großer Vonheil; ans jeden Fall,wenn Dieselben beliebten mit den Maires und EchevinS die«ser Städte davon zu sprechen, wenn Sie ihnen beföhlen, deckUnternehmern dieser Manufakturen Beistand und Schuh z»tleisten, sie visiltren, sich Bericht davon erstatten ließen undselbst darüber zu sprechen geruhten: so würden diese Zrichender Güie Ew Majestät, und der Aufmerksamkeit, vermögeder Sie alles wissen und kennen, allen diesen ManufakturenLeben und Bewegung verleihen, ohne daß sie sonst stockenund vielleicht ganz zu Grunde gehen. Ew Majestät kennenzu gut die für die Finanzen daraus entspringenden Vortheile,

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