yo Marschälle von Frankreich.
ben — denn bey oroßev Verschwendung, welche seine Eitel«keit unk seine Sinnlichkeit von ibm köderten, war er geizig,— fand er 5 itlel, daß er nach Paris gehen „nd daselbstbleiben kannte um an seinem Glücke zu arbeiten. Unter derM aske der Gleichgültigkeit lind Trägbeit brannte er vor Be,gierde an etwas Th- il zu nehmen. Er schloß sich vermittelstdes ersten Präsidenten de Mesmes, Sklav des Herzogs undder Herzogin dü Maine, der sich durch seine Fähigkeit unddie Belobmmg, die er von ihm erhalten konnte, bekriegenließ, eng an die Bastarde an. Dittch ihn erhielt er einigen,geheimen Zut-ikt zu Frau von Maintenon. Er vernacbläs«figte daben Monseigneur nicht und Beringbem, sein undde- Choin vertranter Freund, war ihm dabey behülflich.Dieß sei, für jetzt genug von einem Manne, den wir immerin derselben Gestalt mehrere Rollen spielen und sich endlich«uf mehr ats eine Seite entehren sehen werden.
Tesse.
Seine Mutter war Schwester des Vaters deS Hrn vonLaverdin, der Ambassadeur zu Nom war und wegen derQuartiersfrepheik von Jnnoccn; XI cxcommunicirt wurde.Don diesem Verwandten ebbte er mit der Zeit sehr viel. Derjüngere Bruder seines Vaters war der Graf von Froulay,Großguartiermeister des Königlichen Hauses, Ritter des heil.Geistes im I. i66«; gestorben im I. 1671, Großvater desFroulay, der Ambassadeur zu Venedig war, des Dischoffüvon Maus nnd des Dailli von Froulay, des Ambassadeursvon seinem Orden in Frankreich. Eme andere Verbindungwar Testes Glücke sehr förderlich: die Mutter seines Vaterswar eine Escoubleau, Schwester des P. von Sourdis, wel«cher intimer Freund von Saint Pouanges, dessen einzigemSohne er endlich seine einzige Tochter gab, und Ereaturvon Louvois war, bey welchem er Teste noch ganz jung pro«ducirte.
Er war ein großer woblgewachsener Mann, von sehr«dler nnd angenehmer Bildung, sanft, geschmeidig, geschlistfen, schmeichlerisch, jedermann zu gefasten suchend. Er wur«de bald wie Hüxelles, aber in ganz anderer Art, Louvois's
Getreuer,