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halten. Allein alles, was man von Frankreich her erwar-tete, ging gar zu langsam, und es wird Ihnen, Madame,wvhi bekannt seun, daß das Geld eben so rar ist, als dieArtillerie. Dadurch wird die Absicht des Herzogs von Or-leans, gegen Portugal vorzurücken, verzögert. Er hat in-dessen nie dahin sich ziehen wollen, ohne den Ort, wo er ist,gut zu besehen, und für den Erzherzog unzugänglich zu machen.Die Prinzessin von Conti, deren Mutter genannt war, istdie Einzige gewesen, die wegen der Frau von MontespanTrauer anlegte.
( 7 - 2 »ly 1707.)
Zn einer Stelle über den Marschall von Teste, welicher glaubte, der Herzog von Savoyen werde in Frank-reich kinfalleu, schreibt U. Zch muß sagen, daß man nicktgern einen Manu als Anführer einer Armee sieht, der denFeind sogar sehr fürchtet.
> (d. 21. Iulii 1707.)
Madam», wenn ich unwillig darüber war, daß der Her-zog von Orleans das, was er zur Belagerung von Lcridanökhig hatte, und was «hm versprochen war, nicht auf diebestimme Zeit erhalten hatte, so bin ich desto gelehrigerüber die von ihm zurück verlangten Truppen, welche auchschon nach Provence abgcgangen sind, indem ich vollkom-men einsehe, wie wichtig es für Frankreich und Spanienist, zu verhindern, daß der Herzog von Savoyen in die-ser Provinz nicht Fuß fasse, daß er vielmehr genöthigt wer-de, seinen Plan.darauf, sobald wie möglich, wieder aufzugeben.
Der Marschall von Berwik hatte Befehl bekommen,nach der Provence zu marschieren. Auf diese Art hat nunder Herzog von Orleans völlige Frcyheit, alles zu unterneh-men, was ihm seine Kräfte erlauben. Wenn es wahr ist,daß Seine Königliche Hoheit und dieser Mylord, nicht völ»Ug mit einander einverstanden sind, so kann ich wenigstensZhnen nicht verhehlen, haß man ihn in diesem Lande davonnicht hat überreden wollen. Zch weiß nicht, ob es wahx«st, daß jeder von ihnen andere Personen, die zur Erhal»tung der Armee nölhig sind, zu Günstlingen habe, oder obvielmehr besondere Ursachen, vielleicht Nacheiferung oderRuhmsucht jum Grunde liegen. Wie dem auch seyn msg z
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