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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
190
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schickli'ckkeit und Tapferkeit aufzuzeichnen, welche beyihrer Verkhcidigung geschahen. Man machte häufigAusfälle; jeder Zoll Landes mußte erst erfochten wer-deir. Endlich aber zeigte sich Mangel an Pulver.

Der Marschall von BoufsierS gab öfters Nach«richt, wie es bei) chm stand. Man dachte darauf, derFestung, wo möglich, etwas Leozubringen. Der Feld-Marschall, Chevalier von Luxemburg, nunmehrigerMarschall von Frankreich, bekam den Auftrag hie;».Er marschirte von Douay aus, und vollzog den Auf.trag, i» der Nacht vom röten auf den 2yten Oktobermit möglichster Tapferkeit. Er warf sich mit 2020zu Pferde, von denen jeder eine Flinte anstatt einerMusquete, und 6o Pfund Pulver hinter sich hatte,in die Festung. Zwey Infanterie»Regimenter, wel-che sich mit ihnen in die Festung werfen sollten, konn-ten nicht durchvringen; doch war wenig Verlust dabey.

Eine Aktion vom yten auf den ivken Oktoberwar ausserordentlich lebhaft, und seit dem Anfang derBelagerung das rzte große Gefecht.

Zugleich suchte man auf alle Art die Zufuhrenfür den Feind, von denen aber doch schon eine vor derFestung angelangt war, zu verhindern. La Connelaye,Hauptmann bey der Garde, welcher zu Nwupon com»manvirte, erhielt deswegen damals Befehl, die Schleu.ßcn zu öffnen. Man hoffte durch die Ueberschwem.mung die Zufuhren, welche der Feind nur von Ostendeher erhalten konnte, abzuhalkcn, oder sie wenigstenszu einem großen Umweg zu nöchigen, so daß die, anden Chevalier von La Motte abgcschickken Truppen,welche ihnen den Weg abschneiden sollten, Zeit gewin-en könnten, dahin zu kommen und sie abzuschneiden.Der Herzog von Berwik ging mit 40 Bataillons