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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
188
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seiner Armee erhalten hakte, erinnerte sich bey dreierentscheidenden Gelegenheit nicht mehr daran. Ersagte seine Meynung, gab aber sogleich nach; und ließdie Convoy ruhig passiren. Seine Absicht war nicht,einen schönen und vorcheilhaften Feldzug zu machen;sondern dem Prinzen zum unwiederbringlichen Ver-lust zu verhelfen. Sein Eigensinn und seine Kühn-heit bsy Oudenarde hatten dieselbe Wirkung, wie hierseine Nachgiebigkeit.

Herr Bouffiers erhielt mit vieler Mühe die Er-laubniß vom König, sich in diejenige Festung werfenzu dürfen, welche belagert werden würde; sie gehörtenalle in sein Gonvernement. Die Vertheidiaung vonNamur war Bürge für die,^ welche Bousslcrs nunanderSwo durchführen würde. Zu kille hatte er ge-nug Munition und kebenSmittel, viel schweres Ge-schütz, drey trcfliche Ingenieurs, ly Bataillons, auchnoch 2 von Invaliden, einige Cavalerie, besonders einRegiment Dragoner. Ausserdem hatte er noch zovojunge Leute aus der Stadt und Gegend zusammenge-bracht welche sich frcywillig angcboten hatten, bey derBelagerung zu dienen. Die Feinde führten gleich an-fänglich no Canonen und 50 Mörser dahin.

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Es war übrigens wahr, daß der größte Theilder zu kille befindlichen Truppen Neulinge waren, dienoch keinen Schuß gehört hatten; daß man nicht hin-länglich Pulver hatte, und es ausserdem noch an man-cherlei) Dingen fehlte, denen man innerhalb der Zeitwelche der Feind um diese Festung zu umgehen, nöthighatte, wohl hätte helfen können.

Den i2ten August wurde die Festung eingeschlos«sen. Prinz Eugen, welcher die Belagerung comman-

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