und bey reichlicher Nahrung ausruhen zu lassen, bismaü weiter etwas beschließen und die Vereinigung mitEcrwik machen könnte.
Ich fahre fort bloß die Thatsachen zu berichten.Herr von Vendome kam Morgens zwischen 7 und 8Hör, ganz von der Armee getrennt, zu Gent an. Dortfand er Truppen, welche eben in die Stadt hineinzo-giN, hielt einen Augenblick mit der kleinen Suite, diser bey sich hatte, siill, stieg ab, zog seine Ueberhosenab, und warf seinen Sattel auf dis Seite hin, umden vorbcygehenden Truppen zuzusehen. Gleich nach-her gieng er in die Stadt und legte sich, ohne auchnur zu fragen was vorgehe, zu Bette, wo er über zöStunden liegen blieb, um von seinen Strapazen aus-zuruhen» Endlich erfuhr er von seinen Leuten, dieArmee stehe zu Lawendeghem; allein er nahm weiterkeine Notiz davon, und war auf nichts bedacht, alssich zu Gent, wo er mehrere Tage nach einander blieb,recht wohl seyn zu lassen.
Man suchte den Verlust, welchen diese Schlachtverursacht hatte, so viel möglich, zu verbergen. 4000Gemeine und 700 Offiziere, worunter Biron war,hatte der Feind gefangen genommen, ohne die, welcheman erst nachher erfuhr; denn die Truppenzersireuungwar unglaublich.
Sobald der Herzog von Bourgogne zu Lawcn-deghem angekommen war, schrieb er dem König nurin wenigen Worten, und überließ dem Herzog vonVend«me den umständlichen Bericht von der Schlacht.In einem Briefe an seine Gemahlin war er wenigerbehutsam. Er meldete ihr: der gewöhnliche Eigensinnund die Sorglosigkeit dieses Generals, welcher sic ge-zwungen habe, wenigstens 2 Tage spater zu marschi-
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