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Herzog von Harcourt, und einen zweytcn an den Kö-nig, jedoch ohne daß man zu Besaiicvn etwas davonerfuhr, wo sie sehr kluge Maasregeln getroffen hatten»
So standen die Sachen, als wirklich ein starkesDetaschement von der Kaiserlichen Armee auf der amdern Seite des Rheins herauf kam, um zu einem an-dern, zu gleicher Zeit aus Ungarn gekommenen CorpSzu stoßen, welches Mercy anführtc. Der Herzogvon Harcourt vermuthete daher, sic würden die Be-lagerung von Hünningen nicht vornehmen, wahrend,doch der größte Theil der Kaiserlichen Armee unterder Anführung des Herzogs von »Hannover, sich denjauterburger Linien näherte und Miene machte, diesezu attakiren.
Harcourt hatte den Grafen von Bourg mit roSchwadronen und einigen Bataillons im Obern Elsaßgelassen. Dieser wurde indessen von dem Herzog vonHannover beunruhigt, welcher den wichtigen Planauf die Franche-Comte ausführen und zugleich diejauterbnrger jinien überfallen wollte, im Fall sie Har-gourt zu sehr entblößen würde, um dem Obern El-saß zu Hülfe zu kommen. Unter diesen Kricgsbcwe-zungen benuhte Harcourt den großen Umweg, wel-chen, die von ihrer Armee detaschirten KaiserlichenTruppen nehmen mußten, um an den obern Rheinzu kommen, wohin ihre Absicht gierig. Durch denEilboten aus der Franche-Comta davon benachrichtigt,hielt sich Harcourt in scheinbarer Unruhe ans seinenjinien. Sobald er aber das kaiserliche Detaschement,von dessen forcirten Märschen er genau unterrichtetwar, für entschlossen hielt, schickte er z Schwadro-nen und 5 oder 6 Bataillons an du Bourg, mit derOrdre, den Feind, er möchte schwach oder stark seyn,anzugreifen, so bald er ihm nahe kommen könnte. Um
tcr/