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Die Belagerung hatte 5 Tage weniger als 6Monate gedauert. Man konnte nachher auf keineweiteren Unrernehmungen denken, weil die Truppenbey dieser langwierigen Belagerung sehr viel gelittenhätten, und einer langen Ruhe bedurften. Nun ge.rave aber harten sie schon wieder im Felde stehen sollen.Man suchte diesen Fehler zu ersehen, so gut man kenn-te; dennoch war er für die Truppen, und für die Ope-rationcn des folgenden Feldzugs sehr nachcheilig.
Drey Wochen nachher kam der Prinz Eugen,mit einer beträchtlichen Verstärkung, in Italien an,weil er wußte, daß unsere Haupt Armee geschwächt,und unsere Truppen durch die lange und mühsame Be-lagerung erschöpft waren. Dessen ungeachtet warman Willens, Turin zu belagern. Dies wurde be-schlossen, und, was noch schlimmer war, sogar öf-fentlich bekannt gemachx.; man befand sich aber garnicht gut dabey.
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Villars machte in diesem Jahre (1725) einenFeldzug, welcher der größten Generale würdig gewe-sen wäre. Die Feinde hatten den Plan in die Bis-thümer cinzufallen, und von da nach Frankreich soweitvorzurücken, als sie ihr gutes Glück führe» würde.
Marlborough führte eine Armee dahin, von mehrals gOOOO Mann. Villars zog sich nach Sierk, woer den Feind standhaft erwartete, der aber , obgleichder Anzahl nach ihm überlegen, nicht wagen durfte,ihn anzugreifen. Prinz Ludwig von Baden nähertesich, um mit Marlborough übereinstimmend zu Han-dein. Hierauf schickte der Marschall von Villen),) denHerrn von Alegre mit 20 Schwadronen und r; Ba-
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