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Argenfon.
gethan, um dem Könige zu zeigen, wie unschuldig der -Herrzog von Orleans sey. Aber er «hat dich ins geheim, umnicht die Panhcy, deren Zitterosse es war, dem Königeglauben zu machen, daß der -Herzog von Orleans der Urheberder Gislmischerey sey, gegen sich zu reizen.
Der König, der mit dem Gencralpolizeydirector in ummittelbarem Zusammenhang stehen wollte, liest es geschehen,daß Argenfon seine Stelle einträglich und wichtig machte;und aus einer Magistratspcrson, die vorher nichts als einBeamter des Charelets gewesen war, war eine Art von Mi«nister geworden, der ein unsichtbares Heer von Dienern desStaates commandirte, die sich unter alle Elasten der Gesell«schaft mischten. Argenfon erhielt durch sie von allen Nach«rieht, was dem Monarchen zu wissen wichtig war, er konnteso alles, was verfiel, bis in die Quelle verfolgen, in seinemFortgange beobachten, und was er wollte verhindern, unddirß war Ludwig dem XIV. sehr erwünscht.
Argenfon hatte sich von Anfang an an Frau von Main«tenon angeschlossen, die ihn in feiner Stelle als Polizei)«lieutenant sehr unterstützte, weil sie von ihm von den Dimgen, von denen sie unterrichtet zn ftpn wünschte, Nachrichtzu erhalten pflegte.
Er führte den Gebrauch der lettres sie cscliet in bisPolizey ein, was ihn nun noch furchtbarer zu Paris machte,und die Hauptstadt in eine Art von Sklaverei) versetzte. Er«hat es ans dem Grunde, weil, wenn er die, eines Polizey«Verbrechens Schuldigen, wie vorher, vermöge einer Sentenzarrekiren ließ , sie durch die Appgllation an das Parlamentwieder auf freien Fuß kommen konnten; eine leitre cl«cscket sicherte ihn aber vor der Appellation. Line lvbcns«würdigere Einrichtung von ihm ist die Erleuchtung der Straßenin Paris durch Laternen.
Man behauptet als gewiß, daß der Jesuit d'Aubentonauf die Absetzung ArgensonS vor der Vermählung des Primzen von Asturien mit der Tochter des Regenten gedrumgen habe.
Dey dem Tode Ludwigs XIV. wollte ihm das Parla«ment den Proceß machen; der Regent wendete aber diesenSchlag ab und Argenfon rächte sich dadurch, daß er rin lic
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