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Airmont.
nen, ja sogar ermorden wolle; auch gab er vor, daß sich derKönig, dem er es gesagt, erboren habe, ihm Wache;n geben.
Das Publicum zu London und Paris urtheilte aberganz anders von der Sache und glaubte, er selbst ftp der An,stecker gewesen, theils um dadurch die vom Könige zu erhalrtende Entschädigung zu gewinnen, theils um eine ungeheureContrcbande der Entdeckung zu entziehen, worüber sich dieEngländer seit seiner Ankunft öffentlich beklagt hatten undwomit er ungeheuer gewann *). So war wenigstens dasöffentliche Gerücht an beydeu Höfen und in bepden Städten,und fast jedermann war davon überzeugt.
Aumonts Deute! hielt nie lange Geld und er hatte sichimmer mit allerhand Spccularionen durckhelsen müssen. Erhatte lange Zeit unter einem harten Vater und -inrer einerMutter gelebt, die ihn haßte und eine fürchterliche Heiligewar; er hatte sich wider ihren Willen aus gegcuftitigcr Nei>gung mit, Fräulein von Piennes verheprathct, deren Mutteraus der Familie Godet, der Familie des Bischofs von Lhar«tres war, welcher endlich Frau von Maiutenon und durchdiese den König dafür interessirte, woraus dieser endlich einenMachtspruch khat und den Vater, nachdem die Heprath meh,rere Zahre im Stocken gewesen war und die bepden Lieben-den sich das Wort gegeben halft», nie jemand anders dieHand z» geben, zur Einwilligung zwang.
Aumonr war ein Mann von ungeheurer Stärke, vonvsllkommncr Gesundheit und in dem Verhältnis; auch ans,schweifend; sein Geschmack war vortrefflich, svderte aberden größten Aufwand in allerhand Dingen, in Meublen,Verzierungen, Bijoutericcn, Equivagcn; er griff überallzu und zog von den GencralcontcoleurS und von seinem Vet«ter Barbesicux ungeheure Summen, mit weichem letzter»er sich, weil er nicht genug und nach Belieben von ihmziehen konnte, auf das heftigste cntzwcpte. Ec liahm mitvollen Händen und verschwendete auch wieder so. Er wacein Mann von vielem Geist, aber ahne alle Kenntnisse; ein
Mann
Man behauptete es, das ist währ; allein es war nichts alscu, leeres ungegründetes Gerücht.