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zen einen unbedeutenden Zuwachs gäbe und es durch d,'gübrigen entfernter» Acquisitionen, di- cs mit Mühebehaupten müßte, in einen ewigen Zustand der Ab-hängigkeit fehle. Zugleich wollte er dadurch, wieman behauptet, seine geliebten Holländer von der Sce-seite gegen Frankreich sichern, dem er von der Erb-schaft nur den Answurf bestimmte.
Sein Theilungspian war: Der Erzherzog, der zweite >Sohn deS Kaisers, sollte Spanien, Westindien, dieNiederlande und den königlichen Titel von Spanienerhalten; Frankreich sollte Gnipöfcoa, eine entsetzlichdürre Landschaft, die mitten in allen Span. Kriegenin Ruhe geblieben ist, Neapel und Sicilien erhalten,das wegen seiner Entfernung und der Weichlichkeit derEinwohner Frankreichs Macht mehr schwachen alsvergrößern und gewissermaßen nttr ein Ehrentheil seynsollte, und dessen Behauptung Frankreich von denSee-mächten abhängig machen sollte. Uebcrdicß sollte Lo-thringen noch Frankreich anheim fallen, das ihm nichtshalf als daß eö ihm zur Zeit des Krieges eine leichtzu machende Eroberung ersparte; und zur Entschädi-gung sollte der Herzog von Lothringen Mailand erhal-ten , wodurch er drey Viertel mehr Einkünfte undLand gewann und sich der Sklaverei) des ihn umge-benden Frankreichs entzog.
Der König von England legte dem Könige die«sen Theilungspian vor, und der König, des Kriegesmüde, nahm ihn, so wie auch der Herzog von Lothrin-gen, gern an. Aber die Englische Politik scheiterteLurch den Widerstand des Kaisers, welcher die ganzeSpanische Erbfolge prätendirte und sich fest an dieRenunciation der Königin von Frankreich hielt. Eswar ihm unerträglich, daß das Haus Oestreich ausItalien verdrängt werden sollte und dieß beabsichtigteder Theilungsplan, welcher Frankreich die Seeplätze
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