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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
130
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seiner Schatulle, seinen Papieren und 5000 Vier.Pistolenstücken stel in unsre Hände. Durch diesenUhberfall wurde die feindliche Armee gänzlich zerstreutund ausser Stand gesetzt, den Platz mit frischer Zu-fuhr zu versehen und uns irgendwo Truppen enige-gen zu stellen. Man betrieb nun die Belagerung mitaller Gewalt. Es sielen noch mehrere sehr lebhafteGefechte vor.

Endlich als die Minen alle mögliche Wirkunggethan hatten, die man erwarten konnte und manAnstalt zum Sturme machte, schickte Hr. von Vendo«Meden Barbesisrcs in derStadt, um ihnen Unterhand-lung vorzuschlagen. Pimente! sprach mit ihm. Eswurden Vorschläge gethan, und einige ConferenzeNgehalten; endlich gingen sie am ;. August aufeine Capi-rulakivn ein, die aber erst am Z- abgeschlossen wurde.Sie erhielten eine Capitulation, wie sie so tapfereLeute verdienten, die sich durch ihre muthige Verthei«digung als wahre Spanier gezeigt hatten. Man ver-willigte ihnen dreißig Stück Canonen, vier Mörser/so viel offene Wagen als sie wollten und den ehrenvoll«sien Abzug. Der Stadt ließ man alle ihre Privile-gien, die Inquisition ausgenommen, welche Hr vonVendome aufgehoben wissen wollte. Sie hatten sichszum Point d'honneur gemacht, nicht zur Ucbergabeblasen zu lassen. Bey dieser Belagerung verlor manvon ibeyden Seiten viel Menschen, aber niemandenvon Rang. Mont-Ioni ergab sich durch die näm-liche Capitulation,- wiewohl cs gar nicht angegrif-fen worden war.