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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
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sudwigs XIV., dreh Söhne und mehrere Töchter. Derälteste war der erste Gemahl von Anne Poussard,welche sich zum zwcytenmale mit der Herzogin von Ri-chelicu vermählte und als Hofdame der Prinzessin vonVettern starb, ohne Kinder vom Herzog von Richelieuzu haben; sie hatte aber einen Sohn Mit ihrem erstenGemahl gehabt. Der zwcyte war der Marschall vonAlbret. Dieser spielte in der großen Welt Und am Hofeeine große Rolle, hatte die Compagnie der Gensdar-mes der Leibwache und erhielt von Mazarin die Auf-sicht über den ersten Prinzen von Geblüt, Über denPrinzen von Conti und über Len Herrn von Longnc»ville, da sie im Palais royal arretirt und nach Bin-cennes geführt wurden. Alan versprach ihm dafürden Marschallsstab, den er aber nur durch Dro-Hungen im I. 16;; erhielt. Im I. i6üt wurdeer Ritter des heil. Geistes und im I. 1670 erhieltkr das Gouvernement von Guienne. Er war rinMann, der sich durch seine Geistesvorzüge, seinenkdlen Charakter, seinen Muth und seine Pracht sehräuszeichnett. Er hatte mit der Tochter des königl>chen Schatzmeisters Guenegaud eine einzige Tochter,Und verheirarhete sie an den einzige« Sohn seines äl-testen Bruders von der Herzogin von Richelieu, derim I. 167z in einem galanten Abentheuer getödetwurde und keine Kinder hatte. Seine Wittwe wur-de die zweite Gemahlin des Grafen von Marsan,in den sie sich verliebt hatte. Der Marschall von Al-bret lebte mit Hrn. und Fr. von Richelieu beständigsehr freundschaftlich und auf gleichen Fuß mit Hrnvon Moncespan, mit dem er Geschwisterkind war,und mit seiner Gemahlin; über als diese Maikressewurde, zog ek sich von Hrn von Montespan zurück,und wurde ihr Vertrauter. Hierdurch erhielt er sichbis ün seinen Tov in großem Ansehen. Er starb im

Al-