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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
422
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stich in solchem Fall dem König von demIntroduckeurevhn alle Ceremomen, gleichwie es vom Bocschafterobss > gemeldet worden , präsenrirt, Wenn nun einGesandter zu seiner ersten öffentlichen Audienz gehensoll, muh der Imroctnoienr von dem König den TagUNv die Stunde vorher vernehmen, Zu solcher Au-dienz wird er von dem lnuollucteur ganz allein beglei-tet, und in dem König!. Magen geführt, welchen derHerzogin von Burgund Wagen nachfolgt. Der imro,llucteur seht sich zur linken Hand, und wenn auch derAbgesandte vornehme Standespersonen mit sich hat,so sehen sie fick doch nach dem lytrc,ciuct«nr in demWagen, welches Inconvenienz zu verhindern, der Ab-gesandte keinen von den Cavalliren, so ihn begleiten,»n dem König!. Wagen nehmen kann. Der Unter-Iinrolluoeeur seht sich in der Herzogin von BurgundWagen. Bey Einführung in den Hof zu Versaillessieht keine Wache im Gewehr (indem solches nur denengeschieht, so chiirsctersm irnmelltSle rsn'gelenkstivuinhaben) und sieigt man ohne alle Ceremonien ben demBotschaftersaal ab. Der König giebt in seinem Cabinetdie Audienz, wohin der Abgesandte mit seiner Suite,in eben der Ordnung, wie von dem Botschafter ver-meldet worden, sich beqiebt. Es steht keine Wachenieder auf der Treppe noch auf den Sälen des Königl.Gemachs, die Thurhütcr machen nur einen Flügel derThüreN aut, und der Itttroäucteur, so zur linken Handgeht, tritt vor ihm hinein, da die Enge des Eingangsbeydcn zugleich einzugehen nicht zulasit. Wofern aberein Botschafter und Abgesandter von einem Herrn beydiesem Hofe sich zugleich befinden, wie es sich fast in«mer zutragt, und der Abgesandte nur ein Complimentabzulegen geschickt wird, so geht der Botschafter zu-gleich mit ihm zur Audienz, nimmt den ersten Platzin dem Königl. Wagen, der Abgesandte den andern,

und