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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
155
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IX.

Ueber die Sorgfalt, womit der König Wohlthaten,die er seinen Unterthanen bewilligte, geltend zumachen suchte, und wie er sich gegen die Parlemcn-ter verhielt, wenn sie die Einnahme der Auf-lagen treu besorgten.

Colbert an Ludwig den XIV.

Paris d. z. Aug. 1673.

Sire,

Ä)?ein fleben würde nicht zureichen, um Ew. Majestät fürdie Gnade genugsam zu danken, daß mein Bruder Ver»zeihung erhalten hat.

Bei der Auflage der Taxe auf die in den Vorstädten gegendas Verbot erbaute» Häuser, hat sich gefunden, daß eine ziemtUche Anzahl davon Hospitälern und Kirchen gehört. Ich er«warte hierüber die Gesinnung Ew. Majestät zu hören, »mihnen entweder, im Fall Ew. Majestät es wollen, Erlassung zubewilligen, oder die Pächter frei verfahren zu lassen.

Zch muß Ew. Majestät zu wissen thun, daß der Ober-präsident, der Generalproczrrator und alle Magistrate sehrpünktlich über die Execution des Ediktes von den Formelnhalten.

Antwort am Rande.

Mein Wille ist, daß den Hospitälern, die Sie erwähnthaben, die aufgelegte Taxe erlassen werde; sagen Sie esihnen je eher je lieber, so daß sie wissen, daß sie mir dafürMbindlich sind.

Sagen Sie dem Oberpräsidenten, dem Generalprocura«ter und alle» denen, die ihre Pflicht thun, daß sch mit ihremVerhalten sehr zufrieden bin.

X.