des Französ. Herausgebers. xxvn
behandelt; und di'eß Verfahren/ wie es keinemrechtlichen Manne/ keinem braven Franzosen ziemt/ließ man sich'7mter der Regierung Ludwigs desxvi ;u Schulden kommen/ dessen strengeRechtschaffenheit, dessen Wahrheits-liebe alle Zeiten und Völker werden an-erkennen müssen; der über sb schändlichvon denen, die ihn umgaben, betrogenwurde.
Die von uns besorgte Ausgabe hat außer demVerdienst/ daß sie ein Produkt der freien Wahr-heitsliebe ist, noch dies für sich, daß sie mit einerMenge neuer historischer Daten undDokumente bereichert erscheint, die St.Simon nicht kannte.
Viele Lücken, die seine Memoires lassen, sinddurch die beigefügten historischen Dokumente aus-gefüllt, wodurch Verwirrungen gelößt, undeut-liche Abkürzungen erklärt, allzu starke Erzählungengemildert, zweifelhafte Stellen bestätigt und nvthigeBerichtigungen gegeben werden. Bald spricht Lud-wig der xiv. selbst, bald seine Höflinge; aber immersind es nur Zeitgenossen des Herzogs von St. Si-mon, Zeugen der Begebenheiten, ein Villars, Pv-lignac, Colbert und andere eben so wichtige Per-sonen jener Zeit, welche in diesen Beilagen sprechen.Diese so kostbaren historischen Ergänzungen, die
dem