XV
des Herzogs von SL. Simon.'
/, die Rathsherrn vonPerigueux aus demGefangniß„einesTyrannen zu befreien suchte, als daß er in die„Oper gieng. „Wohlan, Hr. von Nvailles,„setzte er hinzu, referivenSie in meiner Gegenwart„die Angelegenheit der Stadt Perigucux."
„Saint Simon mußte siegen. Der Regent„verlangte die Relation und das Resultat war die„Befreiung der Rathsherrn. Aber Nvailles ent-schuldigte Courson wegen der Verdienste seines„Vaters und des Reipectev, den sein Name ver-„ diene, ein Liedlingsvorwand des Ministers. Bei„diesen Worten nahm St. Simon das Wort und„sagte in einem noch starkem Tone: „Was kann„das Verdienst des Vaters bei der Ungerechtig-„keil des Sohnes in Anschlag kommen? Zch„stimme dafür, daß die Arrestanten, die so viel„Patriotismus bewiesen haben, auf Kosten Cour-„ sons entschädigt werden; und daß dieser Coursvw„von seinem Amte als Intendant zu Bourdeaux„schimpflich abgeseht wird, damit gegen ähnliche,,Tyranneien ein Exempel statuirt werde." Das„Conseil begnügte sich damit, bloß den Befehl des„Intendanten vonBourdeaux zu cassiren; aber als„Nvailles aufstand und auch die übrigen Mitglie-„der des Conseils diese so unruhige Sitzung aufhe-„ben zu wollen schienen, rief Saint Simon mit„Lebhaftigkeit: „Nein, meine Herrn, noch nicht;„Hr. von Nvailles hat ein schlechtes Gedachtniß;„ er muß unsere Sentenz niederschreiben, ehe wir,,uns entferne, ." Er sagte hieraus Nvailles, der„vor Wuth zitterte, mit Nachdruck die Sentenz in
„ die