des Herzogs von St. Simon. vrr
Ludwig machte seinen ersten Feldzug im I. 1692als Musketier (nach der im Werke selbst beschrie-benen Einrichtung Ludwigs des xiv.) und warbei der Belagerung vonNamur, deren Geschichteer geschrieben bat. Hierauf gab ihm der König,den zc». April 169z, eine Compagnie unter der Reu-terei und, nach dem Tode seines Vaters, dessenA.mter und Gouvernements.
Er war mit seiner Compagnie bei dem Treffenvon Neerwinden, am folgenden r 2. November er-hielt er ein Cavallerie-Regiment und diente bis zumFrieden von 1697 als Oberster. Die Geschichteseiner Feldzüge ist in der Folge seiner Memoires um-ständlich beschrieben.
Der Herzog von Saint Simon leistete dem Par-lamente seinen Eid als Par von Frankreich d- z.Februar 1702. Bei der Thronbesteigung Ludwigsdes xv. war er Rath im Conseil der vormundschaft-lichen Regierung; imI. 1721 gierig er als Ambas-sadeur nach Spanien, um für den König sich umdie Infantin zu bewerben und den Heirathstractatzu schließen. Im I. 1722 trat er seinem ältestenSohne sein Herzogthum und Pärschaft ab, undden 2 .Febr. 1723 wurde er kdniglicherOrdcnsritter.
Er hatte d. 8- April 1695 sich mit GenoveveFranziske von Dürfort, der Tochter des Herzogsvon Lorges, Marschalls von Frankreich, vermahlt.Sie war Gesellschaftsdame der Herzogin von Berryund betrug sich mir sehr viel Würde an diesem aus-schweifenden Hofe. Ihre Kinder waren Jakob Lud-wig, Pär von Frankreich, Amold Johann, genannt
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