IX
Spanischen Successwnsknegs.
allmählig jede der europäischen Nationen in ein wech-selstitigesStaatöverhaltniß mit allen andern hinein-zog und für den umfassendem Kopf außerhalb derGrenzen seines Geburtslandes einen Wirkungskreis,eine allgmeme Heimat, schuf.
Durch Carln, welcher seinem Spanien durchdie Erziehung, seinem Teutsehlanv durch die be-kannte D'euergebenheit Oestreichs gegen seine Erb^fürsten und durch den Glanz der Kaysmvürde,seinen zwischen Spanien und Deutschland nachSitten und Klima in der Mitte liegenden Nieder-landen durch Gleich heit des Lharacters, und seinemItalien als dem Schauplatz seiner glücklichsten Un-ternehmungen angch'orte, wurde zunächst der Spa-nier fast in dem ganzen damals cultivirten Europaeinheimisch. Mochte er von Norden oder von Sü-den kommen, schon Burgund und Flandern, schonNeapel und Mittelitalien nahm ihn als Unterrhanendes nämlichen Gebieters auf. lind zog er dann amRhem und an der Donau hin, so war er nicht nur,bis an die Grenzen der Ungläubigen hinab, überallauf eben diese Art zu Hause, sondern er stand auchals der hochherzige gedildetereMaun an dem von mäch-tigen Fürsten umgebenen Throne seines Carls mitAuszeichnung. Von ihm nahm nun wieder der Teut-!ch , der Niederländer, selbst der viel gewandtere Ita-liener ein Muster- zum wenigsten den Antrieb unddie Möglichkeit, unter Kaiser Carls des V. Schu;
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