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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
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anvertrauen sollte. Unter verschiedenen Personenwählte er den Herrn Voisin, damaligen Staacsrath;er war Intendant zu Maubeuge gewesen und harte,während der König im Jahr 1692 Namur belagerte,mit seiner Gemahlin die Geschicklichkeit und das Glückgehabt, der Frau von Maintenon zu gefallen, welchestch zu Dinan aushielt.

Doch, als er durch den Staatssecretär der Mckwa»tigen Geschäfte erfuhr, mit welcher Auszeichnung ihnder König beehrte, glaubte er, weit entfernt, dieseWahl als eine Gnade zu betrachten, daß dieß einezu beschwerliche Last für ihn wäre und faßte in demsel-ben Augenblick den Entschluß, es von sich abzulehnen.Er entschuldigte sich anfänglich mit seiner Unfähigkeit,sagte mit Heftigkeit, daß er nie politische Geschäfteverwaltet habe, und sprach endlich mit steigenderStimme und mit einer Regung von Unwillen: ,,Ichbin es so überdrüssig, mich jedesmal, wenn eine ansehn-liche Stelle entledigt ist, vom Publikum ernennen zuhören und keine davon zu erhalten, daß ich mich miteiner solchen Commission, von welcher ich nur Müheund Unannehmlichkeiten zu erwarten habe, nichtbelästigen will.'/

Vergebens wollte der Staatssecretär die Zeichender Achtung und des Zutrauens in Anschlag bringen,welche ihm der König gäbe, die Wichtigkeit des Po-stens Und die Beträchtlichkeit des Dienstes, welchener dem König und dem Königreich dadurch leistete,indem er für einen so nöthigen Frieden arbeitenwürde; den Nachtheil dagegen, welchen er sich zuzichewenn er sich dieser ehrenvollen Wahl Genüge zu lei-sten weigerte. Alle diese Reden waren fruchtlos.Wie von einem nahen Glück geleitet, welches er nicht erstin Holland zu erwarten habe, schloß V o i si n,mit diesen

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