26z
Krieg war zur Aufrechthaltung derselbennothwendig. Er war aber Frankreich nicht nurbeschwerlich, sondern war auch ganz ungerecht. Washatte man für Grund, ihn Spanien zu erklären?Unter welchem Titel sollte man sich eines Theils seinerStaaten bemächtigen ? Welches Unrecht hatte seinletzter Oberherr Frankreich zugefügt, indem er einenseiner Prinzen zum Universalerben anerkannte? Undwomit beleidigte ihn die Spanische Nation, wenn siesrch unterwarf und nach dem gerechten Willen ihresKönigs bequemte? Sie ergab sich ihm ohne Aus-nahme; Frankreich würde sie, hatte es sie zurückge-wiesen, als Feindin angesehen haben, aus keinemandern Grunde, als weil es ihm für sein Interessevortheilhafter schien, nur einen Theil der SpanischenMonarchie an sich zu ziehen, wozu er durch nichtsbefugt war als durch einen Traktat, dessen wesen»liche Punkte von seinen Alliirten schon verletzt wo»den waren.
T-!-
»i h i«>tHl»
Wenn der Krieg unvermeidlich war, so mußte M>zman ihn führen, um die gerechteste Sache zu verkhei- »Mdigen, und dieß war gewiß die des Testaments; dader König von Spanien seine natürliche Erben wie- Ilm 2der auf den Thron gerufen harte, von welchem siedurch seine Vorfahren unrechtmäßiger Weise waren . .ausgeschlossen worden.
>! ^
Man hatte Ursach zu glauben, daß Spanien, ^ungeachtet der Unordnung seiner Finanzen, noch nickt ,!ausser Stande seyn würde, Frankreich zu unterstützen, ^ "wenn es sich der Theilung seiner Staaten widersctzre. ^Spanien lieferte zu seiner Vertheidigung feste Plätze, ^Häfen, deren Lage den Handel Frankreichs befördernund den seiner Feinde beeinträchtigen konnte. Man Rlj,
konnte
>