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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
Seite
166
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Den Tag darauf besuchte der König das Quar«rier des Prinzen Cvndö und kam auf vie Höhe vonQuesne und Bouge zurück. Von hier aus nahm erdie Festungswerke der Stadt in Augenschein und be« ^stimmte hiernach Vie Art des Angriffs.

Den folgenden Tag ging Se Majestät ins Quar»tier deö Marquis von Boufflers und des General Li« ^meneö und befahl daselbst, daß man aus einer Höhe,welche eine Strecke der Maas beherrscht, Batterien ^errichten und die angegriffenen Werke von hinten zubeschießen sollte.

Es hatten fünfzig Damen von Stand Bonff«lers, als er die Stadt einschließen ließ, um Paffe Me«nach Brüssel bitten lassen, hatten aber eine adschlagli« j,che Antwort bekommen. Jetzt brachten sie ihr Anlie»gen vor den König und dieser verwilligte ihnen die lH«,:Paffe. Er empfing sie sehr gnädig und ließ sie nach :

der Abtei Mellognes bringen.

In der Nacht von neunundzwanzigsten zum . ,dreissigsten ließ der König an drei Orten die Laufgrä« '

den öffnen. Den Tag drauf ließ Se Majestät die ^

IamberVorstadt durch den Marquis vonBou fflersangrcisen, der sich ihrer auch bemächtigte.

Zwe» Tage drauf ließ der König mit dem Degen ^ ^in der Faust die Contrescarpe angreifen und die Fein« ^de wurden wirklich daraus vertrieben. >

Eine unsrer Bomben fiel in einen Thurm, wel«cher zum Magazin gebraucht wurde. Es kam darinFeuer aus, und der Thurm mit zweitausend Grana« T*den und vieler andern Munition wurde in die Luft ge« >!sprengt. Den Tag drauf, es war der fünfte IuniuSmußte sich die Stadt ergeben. Vom fünften bis zumdreizehnten Iun. machten die unaufhörlichen Regen« ''güffe die Schanzarbeiten und die Angriffe des Schloß-

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