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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
Seite
158
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litt Anfang -es Marz reiste er selbst ab UM Mons,eine der besten Festungen in den Niederlanden zu be.lagern.

Nach allem Anschein wollte der Prinz von O r a.nien an der Spitze einer großen Armee und der Trup-pen der Conföderirten den Entsatz dieser Festung vmsuchen. Die Feinds hatten sich auch schon in Eil beiHall versammelt. Gleichwohl ließen sie den KönigMonö achtzehn Tage nach Eröffnung der Laufgräben«innehmen.

Daß der geheime Plan des Königs bei der Ern»nähme von MonS nicht verrathen wurde, zeugt wirk-lich von der bewundernswürdigen Klugheit Und vondem Glücke des Königs. Denn um hunderttausendMann nach einem Arte in Marsch setzen und dennochdie Feinde überrumpeln zu können, muß man seinenPlan wohl vielen Menschen mittheilen und diese Aus-wahl, wobei er keinen Mißgriff that, Macht eben derBeurtheilung des Königs Ehre. Eben so sehr istauch das Glück, das den König bei Vieser Unkerneh»mung begleitete, zu bewundern. Denn tausend Men»scheu, die doch auch Scharfsinn besaßen, erriechenseinen Plan nicht, oder gaben ihren VerMuthungeükeinen Raum.

Außerdem muß ich bei diesen Vorfällen noch be»merken, daß ein Monarch, der binnen acht Tagenhunderttausend Mann zusamn.enbringen und ihnen intMärz Unterhalt schaffen kann, ein fürchterlicher Fbiiwist und, wie wir eS auch sehn, feine Nachbarn bestäi!»dig in seiner Hand hat.

Nachdem der König Ardre zu Erbauung einerCitadelle in Mons gegeben hatte, ließ er den Mat-schall von Luxembu rg an der Spitze der Armee u»Sgab ihm Befehl die Stadt Hall schleifen zu lassen,

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