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nung von ihrem Gemahl ihren Vortheil fand, stellteder Aussöhnung ein unübcrsteiglichcs Hinderniß ent-gegen Man weiß nicht, was eine Partei ist, wennman ihren Anführer für den Herrn derselben hält.Sein wahrer Dienst wird fast immer von dem, oftblos eingebildeten, Interesse der Glieder untergraben.Noch schlimmer ist es, daß sich zuweilen seine Edelmutsund fast immer seine Klugheit Mit ihnen, selbst gegenseine Neigung vereint.
Eröissi hat mir mehr als einmal gesagt, die Em-pörung und die Heftigkeit der Freunde des Prinzenjey in diesem Füll so weit gegangen, daß sie in Mon-trond, wo er seine Schwester besuchte, einen Vertragunter sich geschlossen, durch weichen sie sich verban-den, ihn, im Fall er sich auf die vom Herzog vonOrleans durch Croissi vorgeschlagene BedingungenMit dem Hof versöhnen würde, zu verlassen, und un-ter dem Schuh des Prinzen von Conti eine drittePartie zu bilden. Ich würde dieser Erzählung, sohoch er mir auch die Wahrheit derselben betheuerte,nur mit Mühe haben glauben können — so großschien die Schwache und Lächerlichkeit dieser fanati-schen Faction — wenn ich nicht gleich nach des Prin-zen Freiheit bereits ein ähnliches Beispiel gesehenhätte. Als ich oben bei dieser Stelle in meiner Er-zählung war, habe ich Ihnen zu sagen vergessen, daßFrau von Longueville, fünf oder sechs Tage nach ih-rer Zurückkunft von Stenay, mich in Herrn von täRochefoucautS Gegenwart gefragt habe: ob ich, imFall eines Bruchs zwischen den beiden Brüdern, michnicht tür den Prinzen von Conti erklären würde? —
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