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Zweyte Abtheilung, Neunzehnter Band (1800)
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L
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r. Der Geist der Fronde.

neu einer allen Finanzbcamten eine außerordentlicheAbgabe üuferlegte und der andere alles dem Königauf'Asslgnationen voraußbezcchlte cassierte, icnes,,weildie Finanzbcamten fast alle nichts taugten" die-ses /,weil die Besitzer der Assignationen fast allereich sehen"!'. Ihm war er gleichgültig, daßbei den Bezahlten nun auch das Bezahlen an dieReihe käme; wenn nur für die Kasse des Königssoviel eingicnge, um davon seinen Rabat zu ma-chen. Und was ist zu jeder Zeit den Urhebern derMißbrauche wilikommner, als wenn im Hcrumgbei-fcn nach Hülfe in der von ihnen herbeigeführtenNoch auch ihre Gegner auf den unseligen Gedan-ken fallen, einmal von Mißbrauchen der Gewalteine vermeintlich gute Anwendung zu machen. Diebeste Sache ist verloren, wenn sie die Ungerechtig-keit zu Hülfe ruft. Man will gerecht seyn und er-laubt sich !das Gegentheil nur in drängenden Ver-legenheiten- Wer aber nur halb ist, was er leynsoll, hat zum voraus gegen den verloren, welcher,was er ferm will, ganz und mit Consequenz ist.Ohnehin bedarf das Gute den höchsten Aufwandaller Kräfte des Willens und der Klugheit, um, einen Feind zu bekämpfen, der, wenn er alles ist,was er seyn kann, in Zwecken und Mitteln durch-aus nichts für unerlaubt annimmt. Eine böseKraft dieser Art fällt nur, wenn all ihr Gift, oh-ne den Gegner, anstecken zu können, nach der Fabel

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