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Der Geist der Fronde.
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*) Zum Sieg bei Rocroy d. 19. May 164! am fünftenTag nach dem Uebergang der Krone auf Ludwig denXIV. hatte der 22jährige Held seinen Führer gcnöthigt,den behutsamen Marschall de l'Hopital, welcher in die«ser Krise nichts wagen wollte. Der Plan der Schlachtwar Abends fertig. Und nun schlief der Prinz tief,bis man ihn zur Ausführung weckte. — Der für un<dringlich gehaltene Phalanx der Spanischen Infanteriewurde von der französischen Reiterey so eingeengt, daßihm das gewöhnliche Manoeuvre, für die Explosion derKanonen, welche er in seiner Mitte hatte, sich plötzlichzu öffnen und aus diesen Feuerscklünden Verderben
auszuströmen, unmöglich wurde.-Die nächsten
glücklichen Tage des Prinzen waren die Angriffe gegenMcrcy auf den Höhen von Freyburg 1644 und dieSchlacht von Nördlingen am 3. Aug. 1646. Zn ei-nem dieser Angriffe warf er seinen Commandostab indie feindlichen Vcrschanzungen und eroberte ihn wiederan der Spitze des Regiments Conti. Bei Nördlingenfiel Mercy selbst. Der Sieger ließ ihm auf-demSchlachtfeld begraben und bezeichnet« den Stein mitder Aufschrift: 8ta viaror, I 3 erosiu cslcas. Wich«tiger als diese Schlachten selbst war der Gewinn, dieMeinung von kriegerischer Ueberlegcnheit dem F'eindeentzogen und auf sich übergetragen zu haben. Spa-niens Furchtbarkeit harte auf dieser Meinung geruht