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Zweyte Abtheilung, Neunzehnter Band (1800)
Entstehung
Seite
XII
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Der Geist der Fronde.

Man staunt über dies schnelle Todtengericht.Der Grund, daß die Parlementer als die rechtskun-digsten Stellvertreter der Gerechtigkeit gleich einemdritten Unparteiischen zwischen der Nation und ih-rem Könige zu stehen und über einseitige Störungender Staatsgrundgesetze die Nullität auszusprechen ha-ben , schien diesen Tag zum unblutigen Siegelestdes Rechts gegen die selbstzerstörende Gewalt einerwie der andern Parthie zu weihen, und das Blutder Urenkelwelt sparen zu wollen. Aber diesmalhatte das Recht gesiegt, weil die Gewalt ihm denTriumph aufnöthigte. Und diese Nöthigung selbstschloß die noch dreistere Hofnung in sich, daß dieMänner des Rechts sich ihrer großen Vollmachtnur da, wo es der Macht angenehm seyn würde,zu erinnern wagen sollten. Aber lassen wir dieseSiege der Feder.

Viel lauter tönte am nächsten Tage der blu-tige Triumph auf den Feldern von Nocroiund hier ist es, wo der schon angekündigte Ale»r ander Cäsar auftritt. Er siegte keineswegsdlos, um dem Schmeichler *) Ludwigs des XIV.die Fleurette vorzubereiten:

tzue cl'ezpoir sux susets. c!e cralnte sux ennemis,tlanne un lt.oi, Hu' an bercsau **) couronne 1a

Vicroire!

*) Negnier DeSmaraiS.

**) Der in dessen Namen regiert und gesiegt wurde, warnoch nicht sieben Jahre alt.